Niki Lauda begann im Jahr 1971 seine Laufbahn in der Formel 1, gewann dreimal die Weltmeisterschaft, siegte in fünfundzwanzig Grand Prix und gründete ein Luftfahrtunternehmen. Diese Erfolgsgeschichte gibt es kein zweites Mal. "Der Mensch ist bereit, alles Mögliche zuzugeben - nur, dass er er ein schlechter Autofahrer ist, das gibt keiner zu", sagte er einmal.
Niki Laudas schulische Herausforderungen
Über die Schwierigkeiten mit einer schlechten Note in der Schule hätte er wohl nur gelächelt. Sicher? Nein. Lauda hatte tatsächlich einige Probleme in der Schule. Er blieb gleich zweimal am Gymnasium in Wien sitzen. Seine Familie war davon alles andere als begeistert. Für manche ist die Bestimmung eben kein Schulfach.
Und den Abschluss? Die Schule war ihm auch später nicht wichtig. Nichts konnte seine Leidenschaft fürs Rennfahren stoppen. Da seine Eltern dennoch ein Maturazeugnis für ihn wollten, fand er schnell eine Lösung. Ein bisschen Tintentod beseitigte alle Probleme. Na ja, die meisten. Er fälschte kurzerhand sein Maturazeugnis.
„Ich habe es ihnen nur aus der Ferne gezeigt, weil man oben klar erkennen konnte, dass der Name des wirklichen Besitzers mit Tintentod weggemacht worden war. Man hat auf hundert Meter gesehen, dass da was nicht stimmt“, sagte Niki Lauda in einem Interview mit der Wochenzeitschrift "Die Zeit".
Es hatte aber wohl trotzdem funktioniert, denn Lauda konnte sich von da an auf seine Leidenschaft, Rennen zu fahren konzentrieren.
Der dramatische Unfall am Nürburgring
Auch in seinem Leben gab es Rückschläge. Ein dramatischer war der Unfall im Jahr 1976 am Nürburgring. Sein Auto raste in die Streckenbegrenzung, Lauda musste mehr als dreißig Sekunden in einem brennenden Wagen verbringen. Diese halbe Minute wird die Formel-1-Welt noch lange in Erinnerung behalten. Doch er überlebte. Er trug jedoch schwere Verletzungen davon.
Niki Laudas Leben ist einzigartig, bewundernswert und voller Erfolge. Und das, obwohl er in der Schule sitzen geblieben ist. Vielleicht können auch wir daraus neue Kraft schöpfen, denn auch wenn im Moment alles verloren scheint, sieht es morgen schon wieder ganz anders aus.
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