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Kaffee lässt mich klarer denken. Dabei mochte ich ihn früher gar nicht

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Volontärin · HLA Baden
27.02.2026
2 Min.

Früher mochte ich Kaffee gar nicht, der bittere Geschmack war einfach nichts für mich. Ich habe nie verstanden, warum so viele Menschen morgens unbedingt eine Tasse brauchen. Doch mit der Zeit, als Schule, Lernen und andere Verpflichtungen mehr wurden, hat sich meine Meinung verändert.

Eine Köstlichkeit, die mich gut in den Tag starten lässt. (Foto: pixabay - (VGTFF))

Irgendwann habe ich gemerkt, dass Kaffee mir nicht nur beim Wachwerden hilft, sondern mir auch das Gefühl gibt, klarer zu denken. Wenn ich keinen Kaffee trinke, fühle ich mich oft müde, unkonzentriert und irgendwie langsamer. Mit einer Tasse in der Hand dagegen werde ich wacher, mein Kopf fühlt sich sortierter an, fast so, als würde jemand das Licht einschalten. Dabei mochte ich ihn lange Zeit gar nicht, doch das hat sich geändert

Mein täglicher Start

Auch wenn ich Kaffee liebe, schaffe ich es morgens selten, ihn in Ruhe zu trinken. Als Langschläferin ist bei mir meistens alles auf den letzten Drücker. Während ich meine Tasche packe, denke ich noch schnell an meinen Kaffee. Oft nehme ich ihn dann einfach im Becher mit und trinke ihn unterwegs. Dieser erste Schluck, wenn ich endlich draußen bin, gibt mir ein wunderbares Gefühl.

Natürlich weiß ich, dass zu viel nicht gut ist. Wenn ich es übertreibe, werde ich unkonzentriert. Deshalb versuche ich, es bei ein oder zwei Tassen zu belassen.

Trends und Café-Momente

In meinem Freundeskreis wird viel ausprobiert. Im Sommer bestellen viele einen Iced Latte, besonders wenn wir nach der Schule noch zusammen im Café sitzen. Manche probieren ständig neue Sirupe wie Vanille oder Karamell aus und vergleichen, wo es am besten schmeckt.

Besonders oft höre ich vom Matcha Latte auf Eis. Ich selbst habe ihn noch nie probiert, aber meine Freundinnen sagen, dass er überall anders schmeckt, mal süßer, mal intensiver nach Matcha, manchmal fast zu bitter. Genau das macht ihn für viele spannend.

Auch Hafer- oder Mandelmilch sind bei uns ganz normal geworden. Trotzdem gibt es immer noch diejenigen, die sagen: „Ein klassischer Kaffee mit Milch reicht völlig.“ Und irgendwie verstehe ich das auch.

Mehr als nur ein Getränk

Kaffee ist für mich mittlerweile mehr als ein Mittel gegen Müdigkeit. Er ist ein kleiner Moment für mich selbst. Besonders schön ist es, wenn ich am Wochenende zuhause bin und meiner Mutter und mir eine Tasse mache. Wir setzen uns dann zusammen an den Tisch und reden über Schule, über den Alltag oder einfach über alles, was uns gerade beschäftigt.

Früher hätten wir uns vielleicht einfach nur kurz ausgetauscht, aber diese gemeinsamen Kaffeemomente fühlen sich bewusster an. Ruhiger. Bedeutender.

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