Viele denken, DJ sein heißt nur coole Partys, laute Musik und feiern bis zum Morgen. Klar, das gehört dazu – aber der Weg dahin ist alles andere als einfach. Für mich begann alles mit 14 Jahren, als ich zuhause stundenlang geübt habe, Tracks ausprobierte und meine ersten Mixe bastelte. Jede freie Minute wurde genutzt, um besser zu werden.
Erste Schritte: Zuhause üben und experimentieren
Am Anfang war alles Learning by Doing. Ich habe jeden Tag geübt, neue Übergänge ausprobiert und einfach alles getestet, was möglich war. Es ging nicht darum, perfekt zu sein, sondern ein Gefühl für Musik und Rhythmus zu entwickeln. Jede Stunde hat mich ein Stück weitergebracht.
Kleine Gigs: Lernen, die Crowd zu lesen
Meine ersten Auftritte waren auf Geburtstagen von Freunden oder Hauspartys. Klingt unspektakulär, war aber mega wichtig. Hier habe ich gelernt, wie Leute auf Musik reagieren, wann die Stimmung steigt oder sinkt und wie man spontan reagiert, wenn etwas mal nicht klappt. Genau das macht einen guten DJ aus: nicht nur Tracks spielen, sondern die Crowd mitnehmen.
Der erste Club-Gig: 50 Euro und ein unvergesslicher Abend
Mit 16 Jahren kam dann mein erster echter Club-Gig – und ich bekam sogar 50 € für den ganzen Abend. Ein riesiger Moment! Danach ging es richtig los: immer mehr Gigs in diesem Club, später auch auf größeren Events, Bergen und Festivals. Jeder Auftritt hat mir gezeigt, dass sich das stundenlange Üben gelohnt hat.

Schule und DJ-Leben: nicht immer leicht
DJ zu sein und gleichzeitig die Schule zu meistern, ist oft eine Herausforderung. Lange Nächte, frühe Unterrichtsstunden – manchmal sitze ich müde im Klassenzimmer. Doch jede Stunde ist wertvoll, und meine Leidenschaft für Musik und das Auflegen überstrahlt alles. Es ist anstrengend, aber genau diese Balance zwischen Schule und DJ-Leben macht mich stärker, disziplinierter und motivierter.
Heute: Vom Hobby zum Beruf
Mittlerweile könnte ich gut von meiner Gage leben. Mein Traum geht aber noch weiter: irgendwann international auflegen, vielleicht sogar auf Ibiza. Ich will immer weiter lernen, neue Musik ausprobieren und Shows spielen, bei denen die Crowd richtig abgeht.
Fazit: Leidenschaft schlägt alles
DJ sein ist nicht nur ein Job, sondern eine Leidenschaft. Es braucht Geduld, Übung und die Bereitschaft, jede Chance zu nutzen. Klar, es ist manchmal anstrengend, aber wenn der Club komplett voll ist und die Leute feiern, weiß ich genau, warum ich das mache. Für mich gibt es keinen besseren Job – und jede Nacht hinter dem DJ-Pult ist ein neues Abenteuer.
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