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Vom Ferienjob zum Goldbarren? Was ihr über Gold wissen solltet

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Leser · HtbluVA Villach
03.08.2026
3 Min.

Die Ferien sind für viele Schülerinnen und Schüler die Zeit, um mit einem Ferienjob das erste eigene Geld zu verdienen. Doch was macht man damit? Auf dem Sparbuch verliert das Geld durch die Inflation an Wert, während Gold als sichere Geldanlage gilt. Aber ist das Edelmetall wirklich die richtige Wahl für das erste selbstverdiente Geld? Ein Blick auf aktuelle Zahlen zeigt, welche Rolle Gold heute tatsächlich spielt.

Gold gilt seit Jahrhunderten als Wertspeicher. Doch warum investieren trotz hoher Preise weiterhin so viele Menschen und Zentralbanken in das Edelmetall? (Foto: Image by LensPulse from Pixabay)

Hättet ihr vor zehn Jahren von eurem Taschengeld Gold im Wert von 200 Euro gekauft, wäre dieses heute rund 650 Euro wert. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Studierende haben in den vergangenen Wochen mit einem Ferienjob ihr erstes eigenes Geld verdient. Jetzt stellt sich für viele dieselbe Frage: Ausgeben, aufs Sparbuch legen oder investieren? Gold gilt für viele als sichere Geldanlage. Doch lohnt es sich wirklich, das erste Ersparte in das Edelmetall zu investieren?

Für Gold spricht, dass es im Gegensatz zu Papiergeld nicht einfach unbegrenzt hergestellt werden kann. Genau deshalb gilt es schon seit Jahrhunderten als Wertspeicher. Gerade wenn die Wirtschaft unsicher ist oder die Inflation steigt, greifen viele Menschen auf Gold zurück.

Warum Gold gerade so gefragt ist

Dass Gold auch heute noch gefragt ist, zeigt sich nicht nur bei privaten Käufern. Laut dem World Gold Council haben Zentralbanken im Jahr 2025 weltweit 863,3 Tonnen Gold gekauft. Auch viele private Anleger haben wieder stärker in Gold investiert. Das zeigt, dass Gold für viele Menschen nach wie vor interessant ist.

Gerade nach einem Ferienjob überlegen viele Jugendliche und Studierende, wie sie ihr erstes selbst verdientes Geld sinnvoll anlegen können. Angenommen, nach den Ferien bleiben euch 200 Euro übrig. Für diesen Betrag bekommt man zwar noch keine Wiener Philharmoniker-Goldmünze, denn die kleinste gängige 1/10-Unze kostet derzeit knapp 400 Euro. Dafür gibt es aber bereits kleine Goldbarren oder 1/25-Unzen-Goldmünzen, mit denen der Einstieg möglich ist.

Mein Freund Jakob beschäftigt sich schon länger mit dem Thema. Er bekommt von seiner Familie seit einigen Jahren zu jedem Geburtstag einen 1-Gramm-Goldbarren geschenkt.

„Früher war das für mich einfach ein Geburtstagsgeschenk. Mittlerweile schaue ich selbst nach, wie sich der Goldpreis entwickelt. Ich finde es cool, weil ich jedes Jahr ein Gramm dazubekomme und sehe, wie der Wert langsam steigt.“


Wer vor zehn Jahren 200 Euro in Gold investiert und das Gold bis heute behalten hätte, hätte heute einen Gegenwert von rund 650 Euro. Natürlich ist das keine Garantie dafür, dass der Goldpreis auch in Zukunft so stark steigt. Es zeigt aber, warum Gold für viele Menschen als langfristige Geldanlage interessant bleibt.

Oft hört man, dass Gold nur etwas für reiche Menschen sei. Das stimmt so aber nicht. Schon kleine Goldbarren oder Anlagemünzen machen einen Einstieg möglich. Natürlich heißt das nicht, dass Gold nur Vorteile hat. Es zahlt keine Zinsen und auch keine Dividenden. Außerdem kann der Goldpreis auch wieder fallen. Deshalb sollte Gold eher eine Ergänzung sein und nicht die einzige Geldanlage.

Gold oder doch etwas anderes?

Ob Gold heute die beste Geldanlage ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wer gerade sein erstes eigenes Geld verdient hat, sollte sich deshalb informieren und verschiedene Möglichkeiten vergleichen. Vielleicht passt Gold, vielleicht ein ETF oder vielleicht auch etwas anderes. Wichtig ist vor allem, überhaupt anzufangen und sich mit dem Thema zu beschäftigen. Bevor die 200 Euro nach dem Ferienjob komplett für den nächsten Einkauf bei Shein oder andere Spontankäufe ausgegeben werden, kann es sinnvoll sein, zumindest einen Teil davon für später auf die Seite zu legen.








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