Im Alltag gehen viele kleine Dinge schnell unterkleine Dinge, die eigentlich wertvoll sind. Hier sind drei Notizen, die einen tieferen Blick in unseren Alltag ermöglichen.
Wie kurz und wie lange eine Stunde dauern kann
Zeit fühlt sich nicht immer gleich an. Beim Blick aufs Handy oder auf den Fernseher vergeht eine Stunde oft wie eine Minute. Die Zeit rast, ohne dass es auffällt. In anderen Momenten zieht sich jede Minute. Ohne Konzentration wirkt eine Minute wie eine Stunde. Freude lenkt ab und lässt die Zeit schneller vergehen. Langeweile richtet den Blick immer wieder auf die Uhr.
"Ich bin gleich da"
Viele sagen: „Ich bin gleich da“, obwohl sie noch nicht unterwegs sind. Der Satz beruhigt andere und verschafft Zeit. Manche reagieren schnell wütend bei Verspätungen. Ein Streit droht. Einige nutzen die Ausrede, um noch kurz zu entspannen oder sich fertig zu machen. Ehrliche Angaben erhöhen oft den Druck. Gedanken drehen sich dann um die Reaktion der anderen Person und um die eigene Verspätung.
Wenn "Handysucht" nervt
In den vergangenen Wochen stand viel Lernen an. Das Handy lag oft in Reichweite. Jeder Blick darauf störte meine Aufmerksamkeit. Meine Gedanken kreisten ständig um das Gerät. Das störte und frustrierte mich. Was ist die Lösung? Das Handy weglegen. Es ist wie bei Alkohol- und Drogensucht. Die Hauptursache für Suchtverhalten ist die Verfügbarkeit des Suchtmittels.
Diese kleinen Beobachtungen zeigen mir, dass viele Dinge im Alltag oft automatisch passieren, ohne dass man richtig darüber nachdenkt. Wenn man aber genauer hinschaut, merkt man, dass hinter solchen Situationen oft Gewohnheiten, Gefühle oder Gedanken stecken.
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