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70-jähriger Vater von TikTok-Star brutal verprügelt. Was sind das nur für Bestien?

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Volontärin · HLA Baden
24.12.2025
2 Min.

"Satansbratan", ein bekannter TikTok-Star mit 500.000 Fans, bittet uns um Hilfe. Sein Vater wurde von drei Jugendlichen wenige Tage vor Weihnachten verprügelt. Wer helfen kann, sollte es tun. Die Täter dürfen nicht davonkommen.

Satansbratan will die Täter finden. (Foto: Satansbratan / TikTok)

Der Influencer Erik, bekannt unter dem Namen „Satansbratan“, veröffentlichte am 23. Dezember ein Video, in dem er seine Zuschauer eindringlich um Hilfe bittet. In dem emotionalen Clip schildert er einen schweren Gewaltvorfall, der ihn zutiefst erschüttert hat. Das Video verbreitete sich rasch und löste bei vielen Menschen Bestürzung und Mitgefühl aus.

Wie Erik sagt, wurde sein Vater bereits am 20. Dezember im 10. Bezirk von drei Jugendlichen brutal zusammengeschlagen. Der ältere Mann wollte offenbar lediglich an einer Gruppe Jugendlicher vorbeigehen, als es zu der Attacke kam. Die Bande habe sich breit gemacht, der ältere Mann habe daraufhin sinngemäß gesagt, ob das denn sein müsse. Daraufhin haben die Burschen ihn schwer verletzt. Sein Gesicht ist gebrochen, die Zähne sind ausgeschlagen. Wörtlich sagt Erik:

„Sie haben ihn so zusammengeschlagen, dass sein Gesicht gebrochen ist, seine Schulter ist gebrochen, seine ganzen Zähne sind weg“, berichtet Erik sichtlich aufgewühlt in seinem Video. Weiter beschreibt er, dass sein Vater als hilfloser, 70-jähriger Mann keinerlei Möglichkeit hatte, sich zu verteidigen oder zu fliehen. Er habe kein Mobiltelefon dabei gehabt. Die Brutalität der Tat macht deutlich, wie schutzlos manche Menschen in solchen Situationen sind. Für die Familie bedeutet das Geschehen nicht nur körperliches Leid, sondern auch eine enorme seelische Belastung.

Suche nach Tätern läuft

Erik ruft alle Personen auf, die etwas beobachtet haben oder die Tat möglicherweise live mitverfolgt haben, sich mit Hinweisen zu melden. Jede noch so kleine Information könne helfen, die Täter ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei betont er, dass es ihm nicht um Rache gehe, sondern um Gerechtigkeit und Verantwortung. Sein Appell richtet sich auch an die Gesellschaft, nicht wegzusehen.

Ist die Gesellschaft wirklich an einem Punkt angekommen, an dem es keinen wirklichen Grund mehr braucht, um Gewalt auszuüben? Was sagt es über unsere Werte aus, wenn Alter, Unschuld oder Wehrlosigkeit keinen Schutz mehr bieten? Vielleicht zeigt dieser Fall, wie dringend wir wieder mehr Verantwortung, Empathie und Zivilcourage brauchen. Nur durch gemeinsames Hinsehen und Handeln kann verhindert werden, dass solche Taten zur Normalität werden.

„Ich will nur, dass diese Jungs ihre Strafe büßen. Das ist das Einzige, was ich will“, sagt Erik abschließend. Seine Worte stehen stellvertretend für viele Betroffene, die sich nach Gerechtigkeit sehnen. Der Fall erinnert eindringlich daran, wie wichtig es ist, Gewalt nicht zu relativieren und Opfer nicht allein zu lassen.

Das ist der Link zum Beitrag:

https://www.tiktok.com/@satansbratan/video/7586707698784226582






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