Ein Sommer, auf den ich mich gefreut habe: Wir wollten als Familie nach Dubai fliegen. Ganz normal Urlaub, Sonne, rauskommen, einfach mal etwas anderes sehen. Und ich habe mich richtig drauf gefreut, weil ich schon so viel geplant habe. Helikopterflug, ein Auto mieten, und unbedingt ins Global Village, weil das für mich genau nach so einem Abend klingt, den man später noch ewig im Kopf hat.
Jetzt sitze ich da, schaue auf die Situation rund um Iran und die USA, und die ganze Vorfreude fühlt sich auf einmal unsicher an. Nicht nur so ein bisschen, sondern so, dass man sich denkt: Kann man da überhaupt hinfliegen, bleibt es ruhig, werden Flüge umgeleitet, wird in der Region irgendwas gesperrt. Ich will gar nicht die ganze Zeit Nachrichten lesen, aber man macht es trotzdem, weil es eben um die eigene Familie geht und um etwas, das man nicht einfach ignorieren kann.
Wie uns das in Österreich indirekt trifft
Was mich dabei so irritiert: Es ist nicht nur Politik, die irgendwo in den Nachrichten passiert. Es hat sofort Folgen, auch bei uns in Österreich. Man merkt das vor allem beim Thema Sprit. Sobald im Nahen Osten die Lage eskaliert, haben viele sofort Angst, dass Öl knapper oder der Transport schwieriger wird. Und dann geht diese Kettenreaktion los. Preise steigen, und man sieht es teilweise richtig schnell an den Tankstellen.
Ich habe heute nochmal sicherheitshalber getankt. Nicht, weil ich komplett Panik schiebe, sondern weil ich mir gedacht habe: Wenn es weiter raufgeht, ärgere ich mich morgen. Und allein dass ich so denke, zeigt eh schon, wie sehr sowas indirekt bei uns ankommt. Und es betrifft ja nicht nur Leute, die viel fahren. Wenn Sprit und Energie teurer werden, wird irgendwann auch alles drumherum teurer. Lieferungen, Lebensmittel, Dinge im Alltag.
Dubai ist plötzlich nicht mehr nur Urlaub
Und dann ist da eben Dubai. Dubai wirkt auf den ersten Blick weit weg vom Konflikt, aber es liegt in einer Region, wo sich Spannungen schnell auf Flugrouten und Sicherheit auswirken können. Dubai ist auch ein riesiger Drehpunkt für Flüge, also wenn dort irgendwas durcheinanderkommt, trifft es sofort viele. Und als jemand, der eigentlich nur Urlaub machen will, ist das ein richtig komisches Gefühl. Du planst schöne Sachen, schaust dir Hotels an, freust dich auf Aktivitäten, und gleichzeitig hast du im Hinterkopf: Hoffentlich wird das nicht alles plötzlich kompliziert oder sogar unmöglich.
Mein Fazit
Ich will das nicht dramatisieren, als wäre mein Urlaub das größte Problem. Natürlich nicht. Aber es ist halt mein Leben, meine Familie, unser Sommer. Und es fühlt sich einfach unfair an, wenn so etwas Persönliches plötzlich von etwas überschattet wird, das man selbst null beeinflussen kann. Im Moment bleibt mir eigentlich nur, realistisch zu bleiben. Nicht durchdrehen, aber auch nicht so tun, als würde es uns gar nicht betreffen. Reiseinfos im Blick haben, ein bisschen flexibel denken, und halt auch damit rechnen, dass Spritpreise hier bei uns noch weiter steigen können. Und gleichzeitig hoffe ich einfach, dass sich die Lage beruhigt.
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