Der Klimawandel ist gerade jetzt besonders dringlich. Laut NASA ist der weltweite Meeresspiegel seit 1993 um etwa 9 Zentimeter gestiegen, und die Geschwindigkeit des Anstiegs nimmt weiter zu. Gleichzeitig zeigen Hitzerekorde, Waldbrände und Überschwemmungen weltweit, wie stark unser Klima unter Druck steht. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass sofortiges Handeln nötig ist und dass jede und jeder von uns Verantwortung übernehmen kann, unabhängig vom Alter.
Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, viele Tier- und Pflanzenarten sterben aus. Dies sind nur einige Folgen des Klimawandels. Jugendliche können aktiv etwas bewegen. Klimaschutz betrifft uns alle und beginnt bei kleinen, bewussten Entscheidungen im Alltag. Umso schlimmer, dass die Weltpolitik das Thema immer mehr vernachlässigt.
Wir alle können einen Beitrag leisten
Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene sollten ihr Verhalten überdenken. Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, spart CO₂ und tut gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit. Jugendliche können das Licht ausschalten, wenn sie einen Raum verlassen, oder das Handy-Ladegerät nicht unnötig in der Steckdose lassen. Schon kleine Veränderungen im Alltag leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.
An meiner Schule gab es letztes Jahr einen Kleidertausch. Dabei hatten alle die Möglichkeit, neue Kleidung zu bekommen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Projekte in Kindergärten und Schulen vermitteln Kindern früh, wie wichtig es ist, auf die Umwelt zu achten.
Das Wichtigste: nicht aufgeben. Wenn viele Jugendliche sich einsetzen, erzeugen sie Druck auf Politik und Unternehmen und bewirken echte Veränderungen. Klimaschutz beginnt im Kleinen, kann aber große Wirkung entfalten.
Kommentare