Weltweit trainieren zwischen 160 und 400 Millionen Menschen Kampfsportarten. Mixed Martial Arts (MMA) wächst dabei so schnell wie keine andere. Zahlreiche Anhänger dieser Sportart kämpfen sogar in Ligen wie der Ultimate Fighting Championship (UFC), oft vor Millionen von Zuschauer:innen.
Die Faszination von Mixed Martial Arts
In diesem Sport werden verschiedene Kampftechniken kombiniert, zum Beispiel Boxen, Ringen und Judo. Die Kämpfer treten in einem achteckigen Käfig gegeneinander an, der „Octagon“ genannt wird.
Viele finden den Käfig besonders spannend, weil die Kämpfer keinen Raum zum Ausweichen haben und der Kampf dadurch intensiver wirkt. Außerdem sitzen die Zuschauer oft sehr nah dran, wodurch die Atmosphäre laut und mitreißend ist.
Ziel ist es, den Gegner zu besiegen, entweder durch K.o., Aufgabe oder nach Punkten. Trotz der Härte gibt es strenge Regeln, die die Kämpfer schützen sollen. Schläge gegen bestimmte Körperstellen oder unfairer Kampf sind verboten.
Zum Beispiel sind Schläge gegen den Hinterkopf oder in die Augen nicht erlaubt. Auch Tritte gegen den Kopf eines am Boden liegenden Gegners sind verboten, und ein Schiedsrichter stoppt den Kampf sofort, wenn ein Kämpfer sich nicht mehr richtig verteidigen kann.
Sportart mit US-Wurzeln
Die UFC ist vor allem in den USA entstanden und hat sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Heute schauen Millionen Fans die Kämpfe im Fernsehen oder im Internet. Bekannte Kämpfer werden oft zu echten Stars.
Ein berühmtes Beispiel ist Conor McGregor, der durch spektakuläre Kämpfe und seine große Präsenz in den sozialen Medien weltweit bekannt wurde.
In dem UFC-Verband kämpfen sowohl Männer als auch Frauen. Damit die Kämpfe fair sind, gibt es verschiedene Gewichtsklassen. Das bedeutet: Kämpfer treten nur gegen Gegner an, die ungefähr gleich schwer sind. So hat niemand einen unfairen Vorteil.
Es gibt zum Beispiel leichtere Klassen und schwerere Klassen. Jede Gewichtsklasse hat ihre eigenen Champions. Das macht den Sport spannender, weil es in jeder Klasse eigene Stars gibt.
Kämpfe in leichteren Gewichtsklassen sind oft schneller und technisch sehr präzise, während Kämpfe im Schwergewicht meist kraftvoller sind und häufiger durch K.o. enden.
Viele Menschen finden den Sport spannend, weil er so vielseitig ist. Andere kritisieren ihn, weil er sehr hart ist. Trotzdem wächst die Beliebtheit der UFC immer weiter.
Ich finde den Sport spannend, weil viele verschiedene Techniken zusammenkommen und man nie genau weiß, wie ein Kampf ausgeht. Gleichzeitig kann ich aber verstehen, warum manche ihn kritisch sehen, da die Kämpfe sehr hart sein können.
Wenn du die UFC im Fernsehen oder online schauen willst, gibt es ein paar Möglichkeiten, je nachdem, in welchem Land du bist (z. B. in Österreich):
In Österreich und Deutschland läuft die UFC meistens über Streamingdienste wie DAZN oder den offiziellen UFC Fight Pass. Dort werden viele Kämpfe live gezeigt oder später als Wiederholung. Allerdings brauchst du ein Abo.
Manche besonders große Kämpfe sind zusätzlich kostenpflichtig und müssen extra bezahlt werden, auch wenn man schon ein Abo hat. Große Events (Pay-per-Views) sind manchmal extra und nicht immer im normalen Abo enthalten.
In den USA wird die UFC oft über ESPN+ gezeigt, aber das ist hier eher weniger relevant. Manchmal findest du auch Zusammenfassungen oder Highlights kostenlos auf Plattformen wie YouTube, zum Beispiel vom offiziellen UFC-Kanal.
Viele Fans schauen sich dort vor allem die besten Szenen oder spektakulären Knockouts an, wenn sie nicht den ganzen Kampf sehen wollen.
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