Ein paar Gedanken über eine seltsame Welt

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28.02.2026
3 Min.

In den Bussen wird es immer stiller. Wieso braucht Österreich noch die Neutralität? Gedanken über das Leben.

So schön vom All aus, doch die Welt hat viele, auch kleine, Probleme (Foto: PIRO4D Pixabay)

Unheimliche Stille


Man steigt in den Bus ein. Ein Tag wie jeder andere. Doch wenn sich umschaut, sieht man extrem viele Jugendliche, aber auch Erwachsene am Handy. Wenige reden noch miteinander, manche nur um sich in einem Spiel zu verständigen. Und das sollte uns schon zu denken geben, dass das Handy für manche schon wichtiger geworden ist, als Freundschaften zu pflegen und aufrechtzuhalten. Auch ich merke das. Während der Busfahrt ist es still, reden tut fast keiner. Und ich bin der Meinung das ist ein kleiner Schritt, der die Menschheit auseinandertreibt. In einem Spiel am Handy zu gewinnen, freut manche mehr, als sich mit einem: r Freund: in zu treffen.


Wir müssen nicht neutral sein, um Frieden zu bewahren.

Wir leben in sehr bewegten Zeiten. Auf der einen Seite haben wir Donald Trump, der mit Zöllen die Wirtschaft auf den Kopf stellt. Auf der anderen Seite haben wir Kriege, welche die Welt erschüttern. Und wir sind mittendrin. Die Frage ist, hilft uns die Neutralität wirklich, den Kriegen und Krisen zu entgehen? Meine Meinung ist relativ klar, Nein. Wenn es Russland schaffen sollte, ganz Europa zu erobern, werden sie nicht anhalten und Österreich verschonen, nur weil wir neutral sind. Wir können keinen Krieg verhindern, aber wir können helfen ihn zu stoppen. Und für so etwas ist die Neutralität auch hinderlich. Wir dürfen uns nur verteidigen, sonst nichts. Wenn wir unsere Neutralität aufheben sollten, würde sich dann so viel ändern, auch wenn man sich neutral zu einem Thema sieht, ist man doch immer irgendwie involviert.
Denn: „Die heißesten Plätze in der Hölle sind für jene reserviert, die in Zeiten moralischer Krise neutral bleiben.“ -Dante Alighieri 
Und wir leben in einer Zeit, die von Krisen geprägt ist. Wieso dann nicht diesen Schritt wagen?

Der Lehrplan: der größte Feind

Jede: r Schüler: in hat sich wahrscheinlich schon einmal während einer Unterrichtsstunde gefragt: Für was werde Ich das im Leben brauchen? Wahrscheinlich nie. Und da haben die meisten recht. Für was muss ich im Leben Ebenengleichungen können, für was Literarische Texte aus dem Mittelalter etc. Unser Schulsystem ist alt. Zu alt. Wir leben in einer Zeit, in der es wichtig ist uns auf die Zukunft vorzubereiten. KI sollte ein Schwerpunkt sein. Doch man will Latein um eine Stunde kürzen, um eine Stunde KI einzuführen. Das finde ich ist Schwachsinn.

Ich gehe in eine Schule, bei der man zwischen drei Sprachen entscheiden kann. Diese Sprache begleitet einen dann für vier Jahre, drei Stunden in der Woche. Würde man dann eine Stunde Latein kürzen, müsste man auch allen Sprachen eine Stunde wegnehmen. Und in der Zeit, 2 Stunden in der Woche, lernt man keine Sprache. Es ist ein guter Ansatz, KI in den Lehrplan miteinzubeziehen. Nur an der Ausführung hapert es noch.



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