Schon öfter sind mir Fragen über meinen späteren Beruf über den Weg gelaufen, und immer wieder war meine erste Antwort: „Ich weiß es noch nicht.“ Doch jetzt habe ich mich schon ein paar Mal damit auseinandergesetzt und bin doch ganz angetan von dem Beruf der Rechtsanwältin. Ob in Filmen, Büchern und Co., überall ist dieser Beruf präsent. Doch was braucht man dazu, um so ein „cooler“ Rechtsanwalt wie Caspar Leinen aus dem Film Der Fall Collini zu werden? Braucht man Glück oder ist es wirklich Können?
Viele Seiten vermitteln immer wieder, dass das Jurastudium schwer und trocken ist und viel Geduld sowie gute Nerven erfordert. Klar, das Studium stelle ich mir auch nicht besonders amüsant vor, doch den Beruf an sich schon. Rechtsanwälte oder Rechtsanwältinnnen können sich nach der Ausbildung besonders in den Themenbereich vertiefen, die ihnen am meisten zusagt. Ob Familienrecht, Erbrecht oder Medienrecht, für mich ist dieser Beruf besonders spannend und zukunftsorientiert.
Lügen, Konfrontationen, Uneinigkeiten
Vor einigen Monaten war ich mit einer spannenden Situation des Erbrechts konfrontiert. Es ging um Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten verschiedener Parteien. Lügen, Konfrontationen, Uneinigkeiten. Warum zerstreiten sich viele in einer solchen Situation? All das ist mir zu diesem Zeitpunkt durch den Kopf gegangen und ab diesem Zeitpunkt habe ich mich erstmals richtig für den Rechtsbereich interessiert.
Sinn für Gerechtigkeit
Ich hätte mich gerne für die betroffenen Personen eingesetzt und ihnen in ihrer Situation weitergeholfen und sie unterstützt. Da ich einen Sinn für Gerechtigkeit habe und hilfsbereit bin, denke ich, dass der Beruf für mich geeignet wäre. Wenn ich die Möglichkeit habe, mich genauer darüber zu informieren, würde ich sie auf jeden Fall nützen. So würde vielleicht ein kleiner Traum, den mir Filmen in den Kopf gesetzt haben, inErfüllung gehen.
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