"Keiner kennt mich", sagt der deutsche Popstar Tim Kamrad des öfteren über sich in Interviews. Trotz zahlreicher Chart-Nominierungen bleib sein Name Tim relativ unbekannt. Wer ist der Mann?
Schwierige Anfänge
Vor zehn Jahren begann der aus Velbert in Deutschland stammende Künstler, Musik zu machen. Anfänglich hörten nur wenige dutzend Fans seine Musik. Es fehlte zudem eine Band. Doch Kamrad verfolgte seinen Traum hartnäckig, brach sogar sein Studium ab, um sich mehr auf Musik zu konzentrieren, bekam einen Plattenvertrag und trommelte eine Band zusammen. 2018 erschien sein erstes Album.
Doch bereits wenige Jahre später folgte ein herber Rückschlag. Der damals knapp 20-Jährige Kamrad wurde von seiner Plattenfirma hinausgeschmissen. „Das war eine sehr schwere Zeit für mich“, erzählte er bei einem Auftritt in Linz im Februar. „Ich habe dann wirklich gemerkt, wow, ich hab schon so lang nicht mehr gelächelt.“ Seine Familie sei ihm in dieser Zeit beigestanden.
“I Believe“ war die große Erlösung
Mit der Single „I Believe“ schaffte der Musiker 2021 den langersehnten Durchbruch. Der Song hält mittlerweile bei 130 Millionen Klicks auf Spotify. Er liefert emotionalen Pop mit eingängigen Refrains, tanzbaren Beats und einer Mischung aus Melancholie und Leichtigkeit. Seine alte Plattenfirma dürfte sich schon da über ihren Fehler ziemlich geärgert haben. Doch vergangenes Jahr veröffentlichte Kamrad den nächsten Megahit. Keine Autofahrt verging, ohne dass nicht mindestens ein Mal der Song „Be Mine“ lief. In Österreich und Deutschland schaffte es das Lied auf Platz eins in den Charts. In Italien knackte es die Top 10.
Kamrad beim Donauinselfest?
Es gibt bereits Gerüchte, Kamrad könnte auch sein Debüt auf dem Donauinselfest in Wien geben. Das Datum eines Festivalkonzertes, dessen Ort noch nicht bekannt gegeben wurde, fällt nämlich auf jenes Wochenende in Wien. Bereits auf einer Deutschland- und Europa-Tour im Spätwinter zeigte der Sänger mit seiner Band auch abseits dees Streamings, auf der Bühne, groß auf.
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