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Warum wir Jugendlichen so auf TikTok stehen

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Volontärin · Höhere Lehranstalt Sozialmanagement und Fachschule für Sozialberufe
19.12.2025
2 Min.

Ein kurzes Video reicht aus und plötzlich verschwindet unser Zeitgefühl. Ein Wisch nach oben, noch einer, und schon fühlen wir uns wie kleine Entchen in einem endlos weiten Teich. Kein Tag vergeht ohne. Doch was macht die App eigentlich so faszinierend?

Die Videos auf TikTok sind kurz und witzig. Das fasziniert! (Foto: Andrej Lišakov/unsplash)

TikTok-Videos sind kurz, unterhaltsam und ansprechend gestaltet. Bereits nach wenigen Minuten weiß der Algorithmus erstaunlich viel über die Vorlieben der Nutzerinnen und Nutzer. Memes, Vlogs, Challenges oder Tutorials, für jede und jeden ist etwas dabei. Außerdem können alle Nutzerinnen und Nutzer eigene Videos hochladen und kreativ werden, was die Plattform besonders attraktiv macht.

Teacher to go?

TikTok dient nicht nur der Unterhaltung, sondern kann auch motivieren und beim Lernen unterstützen. Motivation entsteht zum Beispiel durch Fitness-Challenges, Ernährungstrends, Lernvideos oder sogenannte „Get ready with me“-Videos.

Die Gemeinschaft wird gestärkt, da sich durch das Vernetzen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern gemeinsame Interessen teilen lassen und gegenseitige Unterstützung möglich ist.

Darüber hinaus fördert TikTok die Kreativität, etwa durch das Schneiden von Videos, das Erstellen eigener Inhalte oder das Experimentieren mit Musik.

Die dunkle Seite des Scrollens

Die negativen Seiten des Internets werden von vielen Jugendlichen unterschätzt, wodurch die Suchtgefahr bei TikTok immer größer wird. Durch die dauerhafte Nutzung der App schlafen Jugendliche oft zu wenig oder schieben das Lernen bis zum letzten Moment auf.

Zu den Schattenseiten zählen unter anderem Suchtgefahr, Fake News, Datenschutzprobleme, Vergleichsdruck, Abhängigkeit und Cybermobbing.

Level-up: TikTok richtig nutzen

Wie bei vielen Dingen kommt es auch bei TikTok darauf an, wie die App genutzt wird. Richtig eingesetzt ist TikTok nicht zwangsläufig schädlich.

Tipps für einen bewussten Umgang

  1. Nicht alles glauben, was gezeigt wird
  2. Regelmäßig Pausen einlegen
  3. Sich bewusst machen, dass das Leben von Influencerinnen und Influencern nicht immer perfekt ist
  4. Benachrichtigungen ausschalten
  5. Problematische Inhalte melden oder blockieren

Abschließend lässt sich sagen, dass TikTok sowohl Chancen als auch Risiken bietet. Die Plattform kann unterhalten, motivieren und sogar beim Lernen helfen. Gleichzeitig darf die Gefahr der Abhängigkeit nicht unterschätzt werden. Wer TikTok bewusst nutzt, Pausen einlegt und Inhalte kritisch hinterfragt, kann die positiven Seiten der App genießen, ohne sich im endlosen Scrollen zu verlieren.

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