Es ist jedes Mal das selbe Spiel, egal ob in der Klasse oder im Bus. Einer reißt das Fenster auf, weil er angeblich keine Luft bekommt, und drei Sekunden später jammert die nächste Reihe, dass es zieht. Wissenschaftler sagen ja, dass unser Temperaturempfinden mit Genen, dem Stoffwechsel und sogar der Muskelmasse zu tun hat. Muskeln produzieren Wärme, Fett isoliert. Bei mir im Freundeskreis führt das regelmäßig zu langen Diskussionen, wer jetzt die Kontrolle über die Klimaanlage oder die Heizung bekommt.
Mein Schutz gegen die Eiszeit
Wenn ich mich entscheiden muss, bin ich ganz klar für die Kälte. Warum? Die Logik ist denkbar einfach: Gegen Kälte kann man sich schützen. Wenn mir kalt ist, ziehe ich mir halt noch einen dickeren Hoodie an, kuschel mich in eine Decke oder mache mir einen warmen Kakao. Man kann einfach immer mehr Schichten anziehen, bis man sich wieder wohlfühlt,und man friert wenigstens nicht mehr. Was macht man hingegen, wenn es draußen 36 Grad im Schatten hat und die Luft in der Wohnung steht? Irgendwann kannst du halt nichts mehr ausziehen. Die Hitze lässt dir einfach keine Wahl.
Sommer-Vibes ohne Schweißausbruch
Dabei liebe ich den Sommer eigentlich. Also, zumindest die Theorie dahinter. Die Tage sind ewig lang, es wird erst spät abends dunkel, man kann mit Freunden draußen sitzen und das Wetter ist einfach schön. Dieses Gefühl von Freiheit, wenn man nach der Schule nicht erst eine dicke Winterjacke anziehen muss, ist unschlagbar. Aber warum muss diese schöne Jahreszeit bitteschön immer mit Temperaturen einhergehen, bei denen man sich kaum noch konzentrieren kann? Mein perfekter Sommer hätte konstant angenehme 21 Grad. Bis dieser Wunsch Realität wird, findet man mich an den richtig heißen Tagen wahrscheinlich im kühlen Zimmer, mit der Vorfreude auf den nächsten Winter.
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