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Tag des Sports: Alessandro Hämmerle im Interview

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Volontärin · Business Campus Oberwart
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28.09.2026
3 Min.

Der 2-fache Olympiasieger im Snowboardcross Alessandro Hämmerle gibt einen Einblick in die Emotionen und die schlaflosen Nächte nach den Medaillen.

Mein kleiner Fanmoment mit Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle nach dem Interview. (Foto: Lea Gruber)

Tag des Sports

Am 26. September feierte der Tag des Sports sein 25. Jubiläum. Rund 100 Vereine, Institutionen und Sportverbände präsentierten sich am Heldenplatz und sorgten mit ihren Stationen für viel Freude bei den Kindern und Jugendlichen. Für rund 500 Sportler und Sportlerinnen war der Heldenplatz am Samstag der "Place to be". Am Programm standen unter anderem einige Ehrungen für die Sportler des Jahres, aber auch ein Liegestützweltrekord. Dort konnte jeder ein paar Liegestütze zum Ziel von 25.000 beitragen. Dieses Ziel wurde über den Tag hinweg nicht nur erreicht sondern sogar übertroffen: Insgesamt wurden 25.100 Liegestütze ausgeführt.

Alessandro Hämmerle

Alessandro Hämmerle ist 2-facher Olympiasieger in der Disziplin Snowboardcross, aber auch sonst können sich seine Erfolge sehen lassen: Jeweils eine Bronze und Silbermedaille konnte er bei Weltmeisterschaften holen. Den Gesamtweltcup entschied der Vorarlberger bereits drei Mal für sich. Außerdem wurde er schon sechs Mal zum Vorarlberger Sportler des Jahres gekürt. Auch er war am Tag des Sports zu Gast beim Olympischen Komitee und Snowboard Austria - dort durfte er fleißig Autogramme geben und Fotos mit Fans machen. Der ein oder andere Medientermin stand für ihn auch am Programm.

2-facher Olympiasieger, wenn man am Stockerl steht und die Hymne hört, was geht einem da durch den Kopf und wie lange braucht man um das zu realisieren?

Hämmerle: Man kriegt Gänsehaut wenn man dran denkt, ich bin einfach unglaublich dankbar und um das richtig zu realisieren braucht man ganz viel Zeit. Nach meinem ersten Olympiasieg hab ich die ganze Nacht nicht schlafen können, obwohl ich komplett am Ende war, aber Emotional geht man da durch eine Achterbahn an Gefühlen und es lässt sich nicht schlafen, egal wie man es probiert."

Jetzt warst du schon bei 4 Olympischen Winterspielen dabei, wenn du vergleichst zwischen den ersten 2014 und denen 2026, gibt es eine Änderung in der Herangehensweise?

Hämmerle. Ja, 2014 war ich 20 Jahre alt, dadurch hat man nicht erwartet, dass ich gewinne. Ganz anders war es 2026, wo ich gewusst habe es könnten meine letzten Spiele sein, die ganze Erfahrung aus den Vorjahren hat da natürlich geholfen. Man muss auch bedenken ich bin zweimal von Olympischen Spielen ohne Medaillen heimgekommen und die Welt hat sich weitergedreht, das war auch ganz wichtig zu durchleben.

Vizeweltmeister, sechs Mal Vorarlberger Sportler des Jahres, drei Mal hast du den Gesamtweltcup gewonnen und zwei Mal Olympia-Gold. Was würde denn der kleine Alessandro sagen wenn er das hören würde?

Hämmerle: Der würde es kaum glauben und sich denken 'um Gottes willen was hab ich in meinem Leben noch vor'. Aber ich glaube er wäre sehr stolz, vor allem weil ich quasi nur das kleine Ziel hatte Snowboardprofi zu werden.

In Österreich ist das Snowboarden ja meistens die zweite Wahl im Wintersport, was hast den du zuerst gelernt: Skifahren oder Snowboarden?

Hämmerle: Tatsächlich ganz klassisch das Skifahren, im Alter von neun Jahren hat mir das Snowboarden einfach mehr Spaß gemacht - also hab ich das verfolgt. Natürlich verfolge ich den Skisport auch mit, ich hab auch viele Freunde im Skizirkus.

Gibt es denn eine Sportart die du besonders bewunderst und vielleicht auch eine die noch auf der "To Do Liste" steht?

Hämmerle: Ich mag alle Board-Sportarten sehr gerne, beim Skateboarden verletze ich mich zu oft, deshalb wäre in Zukunft das Surfen besser. Für den mentalen Ausgleich finde ich Golf ganz spannend. Sonst verfolge ich noch ganz klassisch Fußball.

Du selbst wars bei deinen ersten Olympischen Spielen noch sehr jung, hast du Tipps für junge Sportler und Sportlerinnen?

Hämmerle: Bei Wettkämpfen ist es ganz wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und sich daran zu erinnern, dass man Freude haben will am Sport. Vor allem Großereignisse muss man genießen, weil die meiste Arbeit hat man schon vorher in der Vorbereitung.

Hämmerle im Interviewcampus a college






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