Viele von uns freuen sich auf den Urlaub. Koffer sind gepackt, die Playlist läuft und das Ziel rückt näher. Doch schon kurz hinter der Grenze oder auf der Autobahn heißt es oft: Stillstand. An diesem Wochenende dürfte sich dieses Bild auf vielen Straßen wiederholen.
Ganz Europa ist unterwegs
Nicht nur in Österreich sind Ferien. Auch in Deutschland und den Niederlanden machen sich viele Familien auf den Weg in den Urlaub. Gleichzeitig beginnt für andere bereits die Heimreise. Laut ADAC erreicht der Sommerreiseverkehr nun einen neuen Höhepunkt. Rund 1.000 Autobahnbaustellen bremsen den Verkehr zusätzlich aus. Besonders betroffen sind die Routen Richtung Süden sowie die Verbindungen über Österreich nach Italien, Kroatien und Slowenien. Quelle: ADAC Stauprognose, 21. Juli 2026.
Baustellen und Großevents verschärfen die Lage
Für volle Straßen sorgen nicht nur Urlauber. Zahlreiche Baustellen schränken den Verkehr ein. Hinzu kommen Großveranstaltungen wie das Formel 1 Rennen in Budapest. Viele Fans reisen mit dem Auto an und nutzen dieselben Strecken wie Urlauber. Vor allem auf der Tauern Autobahn, der Brennerroute und wichtigen Transitstrecken kann es deshalb zu langen Wartezeiten kommen.
Was bedeutet das für uns?
Auch wenn wir selbst nicht in den Urlaub fahren, spüren wir die Folgen. Wer mit der Familie verreist, zu einem Festival fährt oder einen Tagesausflug plant, braucht Geduld. Der ADAC empfiehlt, besonders den Freitagnachmittag, den Samstagvormittag und den Sonntagnachmittag zu meiden. Wer flexibel reist, kann oft viel Zeit sparen.
Der Verkehrsclub erinnert außerdem an eine wichtige Regel: Rettungsgassen retten Leben. Sobald sich ein Stau bildet, sollten wir sofort Platz für Einsatzfahrzeuge schaffen. Jede Minute kann im Ernstfall entscheidend sein.
Vielleicht beginnt unser Urlaub also nicht erst am Strand oder in den Bergen, sondern schon auf der Autobahn. Die Frage ist nur, ob wir dort entspannt Musik hören oder Stoßstange an Stoßstange auf das erste Ortsschild warten.
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