






Malta, ein Inselstaat im Mittelmeer, ist für mich ein Ort, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit geschwollenen Augen und viel zu wenig Schlaf trafen wir uns um 5:30 Uhr früh am Bahnhof in Hall. Einige von uns saßen zu diesem Zeitpunkt schon im Zug, weil sie aus Innsbruck angereist waren. Nachdem wir endlich alle beisammen waren, fuhren wir weiter nach Kufstein, um dort in den Zug nach München umzusteigen. Während der Fahrt wurde einigen schlecht und sie fühlten sich nicht besonders wohl, doch zum Glück legte sich das bald wieder.
Eintauchen in eine andere Welt
In München angekommen, gaben wir zuerst unsere Koffer ab und hatten etwa eine Stunde Zeit zur freien Verfügung. Wir nutzten die Zeit, um uns etwas zu trinken, zu essen oder Snacks für die Reise zu besorgen. Danach ging es zum Sicherheitscheck, vor dem sich einige von uns fürchteten, weil sie so etwas noch nie erlebt hatten. Als auch das geschafft war, stiegen wir endlich ins Flugzeug, die Vorfreude war riesig.
Nach der Landung in Malta brachte uns ein Bus direkt zum Hotel. Schon beim Aussteigen merkten wir, wie heiß es dort war – eine komplett andere Welt als zu Hause. Im Topaz Hotel in St. Paul’s Bay angekommen, überprüften wir zuerst unsere Zimmer. Dabei erlebten wir einige Überraschungen: kaputte Türen, nicht funktionierende Duschen und andere kleine Mängel. Trotzdem blieb die Stimmung gut, denn wir waren endlich im Süden, hatten Sonne, Meer und vor allem keine Schule.
Am ersten Tag erkundeten wir die Umgebung und gewöhnten uns langsam ein. Am Abend waren wir alle ziemlich müde. Das Hotelbuffet bot viel Auswahl, auch wenn nicht alles unseren Geschmack traf. Zum Glück befand sich ein Supermarkt ganz in der Nähe, und Uber Eats wurde schnell zu unserem treuen Begleiter.
Der Sprachkurs begann eher locker, fast schon zu entspannt. Nachdem die Lehrkräfte das bemerkten, änderte sich der Unterricht jedoch und wurde etwas strukturierter – zumindest ein bisschen. Trotzdem blieb die Atmosphäre angenehm.
Einige aus unserer Klasse trauten sich sogar, von Klippen ins Meer zu springen. Dabei kam es leider zu einem Unfall, und Dajana musste gemeinsam mit den Lehrern ins Krankenhaus. Zum Glück war nichts Ernstes passiert, und es ging ihr bald wieder besser.
Viel Sehenswertes
Während der Woche sahen wir unglaublich viel: die Blue Lagoon auf Comino, die Städte Rabat und Mdina, das nationale Aquarium sowie Valletta bei einer Führung. Natürlich lernten wir auch das Nachtleben kennen, besonders in Paceville wurde es nie langweilig.
Insgesamt war die Reise nach Malta für mich und für uns als Klasse einfach großartig. Es gab viele lustige Momente, ein wenig Chaos, sehr viel Sonne und Erinnerungen, die wir sicher nie vergessen werden. Am schönsten war jedoch, dass wir als Klasse enger zusammengewachsen sind.


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