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Wenn Spotify mehr über mich weiß als ich selbst

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Volontärin · HTL Perg
17.12.2025
2 Min.

Jedes Jahr im Dezember ist es wieder so weit: Spotify Wrapped ist da. Plötzlich posten alle ihre Top-Songs und Lieblingskünstler. Aber warum eigentlich? Und was sagt mein Musikgeschmack über mich aus?

Spotify ist aus unseren Leben nicht mehr wegzudenken. (Foto: Shutterstock)

Bevor ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie sehr Social Media meinen Musikgeschmack beeinflusst, war Spotify Wrapped plötzlich überall. Wisst ihr, was Spotify Wrapped ist? Die meisten von euch wissen es bestimmt. Es ist eine Funktion von Spotify, bei der am Ende des Jahres zusammengefasst wird, welche Songs, Künstler und Musikrichtungen ich am meisten gehört habe.

In meinen Storys, in Chats und auf meiner For-You-Page ging es auf einmal nur noch um Top-Songs, Lieblingskünstler und bunte Grafiken. Während gefühlt alle ihre Ergebnisse geteilt haben, habe ich mich gefragt, warum Musik heute so eng mit Social Media verbunden ist.

Einfluss von Social Media

Social Media hate einen großen Einfluss auf meinen Musikgeschmack. Auf meiner For-You-Page werden mir ständig neue Inhalte angezeigt, zum Beispiel Musikvideos, neue Künstler oder neue Songs. Oft wirkt das alles sehr cool, und ich bekomme Lust, die Musik selbst anzuhören. Außerdem werde ich bei sehr bekannten Liedern oder Künstlern neugierig, weil viele andere sie hören. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass ich dazugehören möchte.

Top-Songs posten

Viele Menschen posten ihr Spotify Wrapped nicht, obwohl es eigentlich ihr persönlicher Musikrückblick ist. Oft wirkt es so, als wären ihnen ihre Top-Songs oder Top-Artists peinlich. Wenn andere ihr Wrapped mit „coolen“ Künstlern teilen, habe ich schnell das Gefühl, dass mein eigener Musikgeschmack von anderen beurteilt wird. Social Media verstärkt diesen Vergleich meiner Meinung nach sehr.

Marketing-Trick, oder feiern wir es wirklich?

Eigentlich ist Spotify Wrapped auch ein cleverer Marketing-Trick von Spotify. Trotzdem feiere ich es jedes Jahr, weil es Spaß macht, mein Musikjahr noch einmal zu sehen. Besonders die kurzen Videos von den Künstlern selbst machen das Ganze persönlicher. Dadurch fühlt es sich ein bisschen so an, als würden die Stars direkt mit mir sprechen.





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