Im Rahmen des Ethik-Unterrichtes nahm meine Klasse an einem Integrationssportfest teil, bei dem wir Kinder mit besonderen Bedürfnissen bei verschiedenen Bewegungs- und Spielstationen begleiten durften. Ziel war es, den Umgang mit Diversität zu fördern, Vorurteile abzubauen und praktische Erfahrungen im Bereich Inklusion zu sammeln.
Ich habe mich im Vorfeld schon auf diesen Tag gefreut und war sehr gespannt, wie diese Veranstaltung wird. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich eine Gruppe übernommen, die aus fünf Kindern bestand. Am Anfang des Tages waren die Kinder eher schüchtern und einige wollten gar nicht mit uns reden. Im Laufe des Tages löste sich die Unsicherheit auf beiden Seiten und die Kinder wurden immer offener. Sie erzählten uns auch einiges aus ihrem Alltag und wollten die Stationen auch mit uns gemeinsam als Team machen.
Herausforderungen und Überraschungen
Wir hatten in unserer Gruppe auch die ein oder anderen Herausforderung, da wir anfangs nicht genau wussten, wobei die Kinder Unterstützung von uns wollen und welche Bedürfnisse sie gerade hatten. Allerdings war es beeindruckend, dass die Kinder Rücksicht aufeinander und auch auf uns nahem, wenn wir nicht genau wussten, was wir tun sollten. Die kleinen Herausforderungen ließen sich deshalb gut lösen, und die Gruppe entwickelte im Laufe des Tages ein gutes Miteinander.
Bedeutung der Veranstaltung
Am meisten hat mich gefreut, als die Kinder am Ende des Tages meinten, dass sie sehr viel Spaß hatten und dass sie es nochmal machen wollen. Gleichzeitig war der Tag auch anstrengend, da die Verantwortung für mehrere Kinder hoch ist und volle Aufmerksamkeit erfordert. Dadurch wurde mir bewusst, wie anspruchsvoll und wichtig die Arbeit von Personen ist, die täglich mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen arbeiten. Sie tragen viel Verantwortung, benötigen Geduld, Fachwissen und Einfühlungsvermögen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.
Ich halte es für wichtig, dass das Integrationssportfest weiterhin regelmäßig stattfindet und auch von anderen Schulen gefördert wird, denn viele Menschen haben im Alltag wenig Kontakt mit Personen mit besonderen Bedürfnissen, wodurch schnell Vorurteile entstehen können. Der Tag zeigte mir deutlich, wie wertvoll Inklusion ist und wie sehr Kinder und Jugendliche voneinander profitieren können.
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