Der Wecker klingelt, draußen ist es noch dunkel, und die Frage steht im Raum, warum schon wieder Schule ist. Genau in diesem Moment beginnt das große Kopfkino mit dem Gedanken, heute einfach nicht hinzugehen. Viele Schüler überlegen nach dem Aufachen, welche Ausreden am besten passen, um das Schwänzen möglichst glaubwürdig zu gestalten.
Warum überhaupt schwänzen?
Manchmal gibt es Tage, an denen der Wecker der größte Feind ist. Das Bett fühlt sich wie eine warme Wolke an, und allein der Gedanke an Mathematik um acht Uhr verursacht leichte Übelkeit. Einige Schüler werden da lieber „kreativ“, schwänzen den Unterricht.
Die Klassiker: Immer wieder gut
Die wohl bekanntesten Ausreden sind alt, aber bewährt. „Ich hatte Bauchschmerzen“ funktioniert immer, das hat jeder schon einmal gesagt. Genauso beliebt ist „Der Bus ist nicht gekommen.“ Diese Ausrede passt gut, wenn Schüler in einer Gegend wohnen, in der wirklich einmal ein Bus ausfällt. Ich zum Beispiel wohne weit entfernt von meiner Schule, in einem kleinen Dorf, deshalb funktioniert diese Ausrede auch immer. In der Stadt ist sie allerdings riskant.
Neue Ideen, die überraschen
Aber warum immer dieselben Ausreden verwenden? Hier ein paar frische Varianten, die vielleicht sogar ein Schmunzeln hervorrufen:
„Mein WLAN war kaputt, ich konnte meine Hausaufgaben nicht herunterladen, deshalb hat es keinen Sinn gemacht, zu kommen.“
„Meine Katze hatte einen Termin bei der Tierpsychologin, und ich konnte sie unmöglich allein lassen.“
Zugegeben, ich habe diese Ausreden selbst noch nie ausprobiert. Aber vielleicht lohnt es sich, das einmal zu testen.
Die Kehrseite der Medaille
So lustig es auch klingt, Schwänzen hat auch Nachteile. Wer öfter fehlt, sammelt schnell einen Berg an verpasstem Stoff an. Ich habe das einmal nach einer „verlängerten Pause“ bitter erfahren, als ich in Physik plötzlich keine Ahnung mehr hatte, worum es überhaupt geht. Und ehrlich gesagt, wenn Schüler zu oft schwänzen, glaubt ihnen irgendwann niemand mehr, nicht einmal die beste Ausrede.
Am Ende ist es wahrscheinlich doch klüger, den Unterricht irgendwie durchzustehen, allein schon, um später lustige Geschichten über die eigenen genialen oder peinlichen Ideen für Ausreden erzählen zu können.
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