Durch eine Vorverlegung der Sommerferien ginge zwar keine Unterrichtszeit verloren, weil das Schuljahr im Herbst entsprechend früher beginnen würde. Doch das Problem der Hitze in den Klassenzimmern bleibt dabei ungelöst. Auch im August und September kann es extrem heiß sein.
Hitzefrei statt Ferien verschieben
Außerdem gibt es bereits Möglichkeiten, auf Hitze zu reagieren. Viele Schulen führen "hitzefrei" ein, verkürzen den Unterricht oder verlegen Aktivitäten nach draußen. Solche Lösungen helfen, ohne gleich den gesamten Ferienplan zu ändern. Wäre hitzefrei verpflichtend ab einer gewissen Temperatur, wäre der Schulalltag im Sommer für Lehrpersonen, Schüler und auch Eltern viel geregelter und einfacher.
Planungssicherheit für alle
Ein weiterer Punkt ist die Planung. Familien, Betriebe und Reiseveranstalter orientieren sich lange im Voraus an den Ferienterminen. Würden die Sommerferien wegen einer Hitzewelle plötzlich früher beginnen, könnten viele Urlaubspläne durcheinandergeraten. Außerdem müsste man Dinge wie Semesterferien, schulautonome Tage oder andere Aktivitäten um die neu angesetzten Sommerferien anordnen.
Schulen hitzefit machen
Statt die Ferien zu verschieben, sollten die Schulen besser in kühlere Klassenräume investieren – zum Beispiel durch Sonnenschutz, bessere Belüftung oder mehr Begrünung auf dem Schulgelände. So wird das Lernen auch an heißen Tagen angenehmer.
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