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Sommer, Sonne, Sonnenschein – so fühlt sich Urlaub an.

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Volontärin · BG / BRG Schwechat
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30.09.2026
3 Min.

Zwei Wochen Apulien, viel Zeit zu zweit und kein fester Plan: Unser Urlaub bestand aus entspannten Tagen am Strand, gutem italienischem Essen und spontanen Ausflügen. Zwischen Sonnenuntergängen, Gelato und Sprüngen ins türkis-blaue Meer konnten wir einfach die gemeinsame Zeit genießen und den Alltag hinter uns lassen.

 

Sonnenuntergang in Apulien (Foto: Sophie Pascali)

Die Pizza steht endlich vor uns. Wir riechen den frischen Basilikum und den geschmolzenen Mozzarella. „Grazie mille“, sagen wir zur Kellnerin und greifen nach einem Stück. Mein Freund, Luis, sitzt mir gegenüber. Wir sind mittlerweile seit zwei Jahren zusammen - unser zweiter gemeinsamer Urlaub. Hinter ihm liegt die Strandpromenade, und langsam färbt sich der Himmel über dem Meer orange und rosa. Von der kleinen Bühne nebenan klingt leise Jazzmusik durch die Pizzeria.

Wir nehmen den ersten Bissen und lehnen uns zurück. Luis grinst mich an und wir stoßen mit unseren Getränken an. Neben uns unterhalten sich die Gäste, während die Musik im Hintergrund weiterspielt. Für einen Moment denken wir an nichts anderes als an unsere Pizza, den Sonnenuntergang und daran, dass wir heute Abend nichts mehr vorhaben.

Spontane Momente ohne Zeitdruck

Kein Ausflug, den wir noch schaffen müssen. Kein Restaurant, in dem wir einen Tisch reserviert haben. Kein Blick auf die Uhr. Mein Freund und ich sitzen einfach hier und genießen den Abend.

Solche Momente gab es in unserem Urlaub in Apulien oft. Zwei Wochen lang konnten wir spontan entscheiden, worauf wir Lust hatten. Nach einem stressigen Schuljahr war es schön, einmal nicht ständig überlegen zu müssen, was als Nächstes ansteht.

Urlaub ohne festen Plan

Besonders schön war, dass wir jeden Tag gemeinsam entscheiden konnten, was wir unternehmen wollten. Als ich Luis fragte, was ihm an dem Urlaub am besten gefallen hatte, antwortete er: „Für mich war das Schönste, dass kein Stress herrschte und wir jeden Tag spontan entscheiden konnten, was wir machen möchten.“ Dem konnten ich nur zustimmen.

Im Alltag haben wir oft viele Termine und Verpflichtungen. Deshalb tat es gut, einmal keinen festen Plan zu haben. Wir konnten morgens einfach aufstehen und überlegen, worauf wir Lust hatten.

Morgens gingen wir oft laufen. Danach waren wir meistens so verschwitzt, dass wir direkt ins Meer sprangen.

Entspannung am Strand und im Meer

Dort las ich meistens ein Buch oder wir legten uns einfach in die Sonne. Manchmal schlief ich sogar ein und wachte erst wieder auf, als Luis mich fragte, ob wir langsam ins Wasser gehen wollten. Wir mussten schließlich nirgendwo pünktlich sein.

Wir verbrachten fast jeden Tag am Meer, aber zwischendurch wollten wir natürlich auch etwas von Apulien sehen. Deshalb machten wir Tagesausflüge nach Ostuni, Lecce und Gallipoli.

Entdeckungen in Apulien

In Ostuni schlenderten wir durch die weißen Gassen und blieben immer wieder stehen, wenn wir eine schöne Aussicht entdeckten. In Lecce bestaunten wir die beeindruckenden Gebäude und probierten zwischendurch ein Gelato. Auch Gallipoli besuchten wir und verbrachten dort einen ganzen Tag.

An anderen Tagen suchten wir uns einen neuen Strand. Unser persönlicher Favorit war Punta Prosciutto. Das Wasser war türkisblau und klar, sodass wir den Meeresboden sehen konnten. Wir saßen mit einem Gelato in der Hand am Strand und schauten aufs Meer. Wir hatten nichts vor und mussten nirgendwo hin. Mehr brauchten wir in diesem Moment nicht.

Lieblingsorte und kleine Freuden

Wenn wir abends wieder zurück waren, führte unser Weg häufig zu unserer Lieblingspizzeria Ape Pizza. Dort wussten wir schon, welche Pizza wir bestellen wollten, und freuten uns jedes Mal auf den Abend.

Natürlich waren die Sonne, das Meer und das gute Essen ein wichtiger Teil unseres Urlaubs. Besonders schön waren für uns aber auch die kleinen Momente dazwischen: gemeinsam lachen, spontan ins Meer springen, stundenlang am Strand liegen oder abends bei Pizza und Musik den Sonnenuntergang beobachten.

Erholung durch gemeinsame Erlebnisse

Wir mussten keinen festen Plan einhalten und konnten jeden Tag neu entscheiden, worauf wir Lust hatten. Nach einem stressigen Schuljahr war das genau die Erholung, die wir gebraucht haben.

Als wir schließlich wieder nach Hause flogen, war eines klar: Zwei Wochen Apulien waren viel zu schnell vorbei. Am liebsten hätten Luis und ich noch ein bisschen länger am Meer gesessen, ein weiteres Gelato gegessen und den Abend in unserer Lieblingspizzeria ausklingen lassen.





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