Kaum scheint die Sonne und das Thermometer klettert über 30 Grad, beginnen Diskussionen. Während manche sofort die Klimaanlage einschalten, können andere gar nicht genug von der Wärme bekommen. Das zeigt, dass jeder Mensch ein ganz eigenes Temperaturempfinden hat. Alter, Stoffwechsel, Gesundheit oder einfach die Gewöhnung spielen dabei eine große Rolle. Deshalb kann dieselbe Temperatur für den einen perfekt und für den anderen kaum auszuhalten sein.
Warum ich den Sommer bevorzuge
Ich gehöre eindeutig zum Sommer-Team. Ich liebe es, wenn man morgens einfach in T-Shirt und kurzer Hose aus dem Haus gehen kann, ohne sich Gedanken über Jacke, Schal oder Handschuhe machen zu müssen. Allein dieses Gefühl von Leichtigkeit macht den Sommer für mich besonders.
Nach einem langen Schultag gibt es für mich im Sommer kaum etwas Besseres, als meine Badesachen zu schnappen und an den See zu fahren. Sobald ich ins Wasser springe, ist die Hitze plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Danach in der Sonne zu liegen und einfach den Nachmittag zu genießen, gehört für mich zu den schönsten Momenten des Sommers.
Allerdings weiß ich auch, dass ich in einer ziemlich guten Situation bin. Unser Haus bleibt selbst an den heißesten Tagen angenehm kühl. Wenn mir die Hitze doch einmal zu viel wird, kann ich mich einfach drinnen abkühlen. Außerdem trinke ich viel Wasser. So lässt sich auch ein heißer Sommertag gut aushalten. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich die Hitze ohne diese Möglichkeiten wahrscheinlich nicht so sehr mögen würde.
Hitze und Kälte haben ihre Schattenseiten
Natürlich hat der Sommer auch seine Nachteile. In der Schule fällt das Lernen bei über 30 Grad oft schwer und auch das Einschlafen klappt an manchen Abenden nicht besonders gut. Trotzdem stört mich das nicht so sehr wie eisige Wintertage.
Mit Kälte kann ich mich nämlich deutlich weniger anfreunden. Zwar kann man sich warm anziehen, aber bis man endlich Mütze, Schal, Jacke und Handschuhe angezogen hat, vergeht gefühlt eine halbe Ewigkeit. Außerdem mag ich das Gefühl nicht, wenn kalte Luft im Gesicht brennt oder die Hände trotz Handschuhen eiskalt werden.
Am Ende gibt es auf die Frage „Lieber zu heiß oder zu kalt?“ keine richtige Antwort. Jeder Mensch empfindet Temperaturen anders. Für mich gewinnt der Sommer trotzdem, nicht nur wegen der Sonne, sondern auch wegen des Gefühls von Freiheit, das warme Tage mit sich bringen.
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