Viele von uns verbringen jeden Tag stundenlang in der Schule. Für mich fühlt es sich manchmal an, als wäre ich dort fast zuhause – nur ohne Sofa und Snacks. Genau deshalb sind gute Lehrer*innen so unglaublich wichtig. Wenn die Universität Wien fragt, was wir uns im Unterricht wünschen, dann denke ich sofort an das, was ich selbst jeden Tag erlebe.
Lehrer*innen mit Geduld
Als Erstes wünsche ich mir Lehrer*innen, die geduldig bleiben. Ich kenne das nur zu gut: Jemand erklärt etwas einmal – zack, weiter im Stoff. Und ich sitze da und denke mir: „Hä? Wie bitte nochmal?“ Aber man traut sich oft nicht, zum dritten Mal die Hand zu heben. Wenn Lehrer*innen ruhig bleiben und einfach nochmal erklären, fühlt man sich nicht dumm, sondern ernst genommen. Das macht den Unterschied.
Außerdem wäre es echt cool, wenn der Unterricht spannender wäre. Niemand will 50 Minuten lang nur zuhören, als wäre man ein Roboter auf Ladepause. Wenn Lehrer*innen Beispiele aus dem echten Leben einbauen, kleine Experimente machen oder wir mal in Gruppen arbeiten dürfen, dann bleibt man automatisch wacher. Und oft denke ich mir: Wenn man einfach wüsste, warum man etwas lernen soll, wäre schon die halbe Motivation da.
Respekt ist wichtig
Respekt ist für mich auch ein Riesenthema. Ich finde es total wichtig, dass Lehrer*innen nicht so tun, als wären wir klein und ahnungslos, sondern uns wie normale Menschen behandeln. Wenn man merkt, dass man ernst genommen wird, traut man sich mehr zu sagen, fragt eher nach und hat weniger Angst, Fehler zu machen. Und ganz ehrlich: Fehler gehören doch sowieso dazu.
Und dann ist da noch das Thema Verständnis. Wir alle haben Tage, an denen wir schlecht geschlafen haben, Stress zuhause hatten oder einfach überfordert sind. Ich finde es schön, wenn Lehrer*innen das sehen und manchmal ein bisschen flexibel sind. Dann fühlt sich Schule gleich viel weniger anstrengend an.
Kurz gesagt: Wir wünschen uns Lehrer*innen, die geduldig, kreativ, respektvoll und fair sind. Wenn das klappt, macht Schule nicht nur mehr Spaß – wir lernen dann auch wirklich
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