Wenn ich mir aussuchen kann, wo ich lerne, dann ist mein Lieblingsplatz eindeutig mein Zimmer. Dort kenne ich alles, ich weiß genau, wo meine Sachen sind, und ich kann mir die Umgebung so einrichten, wie ich sie brauche. Ich mache meistens das Fenster auf, damit frische Luft reinkommt, und stelle mir eine Wasserflasche und ein paar Snacks bereit. Das klingt vielleicht langweilig, aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich mich einfach viel besser konzentrieren. Manchmal höre ich auch Musik, aber nur ruhigere Songs, damit ich nicht abgelenkt werde. Zu laute Musik bringt mich sofort durcheinander.
Gemeinsam statt einsam
Trotzdem finde ich es auch wichtig, ab und zu mit anderen gemeinsam zu lernen. In der Schule erkläre ich manchmal meinen Freunden etwas, oder sie helfen mir, wenn ich gar nichts mehr verstehe. Das macht Lernen ein bisschen weniger nervig, weil man sich gegenseitig motivieren kann. Aber wenn zu viele Leute da sind, wird es schnell chaotisch, und man redet dann über alles Mögliche – nur nicht über den Stoff. Darum ist Gruppenlernen für mich gut, aber nur mit ein paar Leuten, die wirklich lernen wollen.
Beim Lernen helfen mir kleine Schritte am meisten. Wenn ich zum Beispiel vor einer großen Prüfung stehe, teile ich alles in kleine Aufgaben auf. So wirkt es weniger stressig, und ich bekomme schneller das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Außerdem mache ich regelmäßige Pausen, weil mein Kopf sonst irgendwann komplett dichtmacht. In den Pausen gehe ich kurz raus oder strecke mich, damit ich wieder klarer denken kann.
Ich merke auch, dass ich Dinge viel besser verstehe, wenn ich sie laut erkläre oder jemandem zusammenfasse. Das fühlt sich zwar ein bisschen komisch an, aber es funktioniert richtig gut. Am Ende finde ich, dass jeder seinen eigenen Lernstil finden muss. Für mich ist es die Mischung aus Ruhe, guter Stimmung, kleinen Lernschritten und ein bisschen Unterstützung von Freunden. So lerne ich am besten und fühle mich dabei nicht überfordert.
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