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Skispringen: Jan Hörl und Daniel Tschofenig im Interview

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Volontärin · Business Campus Oberwart
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30.09.2026
3 Min.

Am Tag des Sports in Wien war auch für die Skispringer Daniel Tschofenig und Jan Hörl der Heldenplatz der "Place to be". Die Fans konnten die beiden ÖSV-Adler beim Olympischen Komitee, bei Ski Austria und beim Stand des Heeressports treffen.

ÖSV-Adler Jan Hörl und Daniel Tschofenig im Interview (Foto: Lea Gruber )

Der Tag des Sports jährte sich heuer zum 25. Mal, noch spezieller war dieser Tag für mich. Ursprünglich war nur ein Interview mit Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle geplant, ganz spontan habe ich die beiden Skispringer Jan Hörl und Daniel Tschofenig getroffen und hatte dann auch die Möglichkeit für ein kurzes Gespräch mit ihnen. Hier zunächst mein Interview mit Jan Hörl.

Wie bist du als Kind zum Skispringen gekommen? Gabs da auch eine Art "Tag des Sports" wo man alles ausprobieren konnte?

Hörl: Bei mir war's so, dass in den Volksschulen das Sprunglaufthema herumging, da ich in Bischofshofen quasi direkt neben der Schanze war hatte ich die Möglichkeit bei einem Schnuppertag mitzumachen.

Jan, bei deiner Lukenänderung in Garmisch: Ärgert man sich da schon vor dem Sprung?

Hörl: Wenn ich mich richtig erinnere ist die Luke nach unten gesetzt worden, da rechne ich natürlich mit Aufwind und dass es gut geht. Das war dann nicht so, aber wir können es nicht ändern. Skispringen ist ein Freiluftsport, wir müssen das nehmen was wir kriegen. In dem Fall war es im Nachhinein ärgerlich, aber immerhin habe ich es noch auf den zweiten Platz gerettet.

Im Sommer findet ja vieles an Materialtests statt, wie findest du den perfekten Anzug?

Hörl: Ja, für das ist der Sommer eigentlich da. Ich teste im Sommer viele Anzüge, manchmal funktionierts gleich ganz gut, dann kann man die nächsten Schritte gehen und man kommt relativ schnell in der Entwicklung voran.

Danke für das Gespräch!

Und damit gleich weiter zu meinem kurzen Gespräch mit Daniel Tscjofenig:

Daniel Tschofenig

Wie bist du als Kind zum Skispringen gekommen? Gabs da auch eine Art "Tag des Sports" wo man alles ausprobieren konnte?

Tschofenig: Den Tag des Sports hat's damals schon gegeben, aber ich bin über den goldenen-Talente Cup dazugekommen. Hier am Tag des Sports ist es glaub ich schon nochmal leichter mehr Leute und vorallem Kinder zu erreichen und mit dem Skisprung-Fieber anzustecken.

Daniel, du bist zu den letzten Großereignissen als Topfavorit hingekommen, für eine Einzelmedaille hat es leider ja nicht gereicht, wie gehst du mit Druck um?

Tschofenig: Es ist immer eine sehr spezielle Situation, überhaupt wenn du als Favorit hinkommst und du weißt es erwartet sich jeder was. Im Endeffekt ist es nichts anderes als jeder andere Wettkampf auch, es geht ums gute Skispringen. Ich glaube wenn man den Fokus bei sich behaltet, funktionierts ganz gut. Vielleicht sollte ich mir den Rat dann doch das ein oder andere Mal öfters geben vor Großevents.

Die letzten zwei Saisons war ja die Rede von den "österreichischen Wunderanzügen", was steckt denn dahinter?

Tschofenig: Boah, das ist sehr viel Entwicklung. Ein Sprunganzug ist sehr individuell, nur weil er mir gefällt heißt nicht, dass es dem Jan passt. Deshalb muss jeder sehr viel testen und probieren was für einen funktioniert. Wir probieren im Sommer verschiedenste Schnitte und auch Stoffe und im besten Fall findet man natürlich einen der sich gut anfühlt.

Danke für das Gespräch!





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