Ich weiß noch genau, wie ich das erste mal, noch in der Mittelschule, mit meiner Klasse für ein paar Tage in dem Nationalpark Hohe Tauern übernachtet habe. Das Wetter war grottenschlecht, aber trotzdem waren alle gut drauf. Ich glaube, der größte Faktor für diese super Stimmung ist, dass es für fast alle der erste Urlaub ohne Eltern war, die Aufregung darüber, weit weg von Zuhause zu sein, und das nur mit den besten Freunden, hat uns damals alle gepackt.
Plötzlich ein gemeinsames Zimmer
Aber nur daran kann es nicht liegen, den auch Jahre später, nach einigen Urlauben und Ausflügen ohne Eltern, ist es immer noch ein besonderes Gefühl, mit gepackten Koffern, seinen Freunden und halt ein paar wenigen Lehrern in einen Reisebus zu steigen, egal wo es hin geht. Vielleicht liegt es daran, das man seine Freundesgruppe aus der Schule vielleicht sonst selten in der Freizeit trifft. Denn plötzlich teilt man sich ein Zimmer und lernt diese Personen jetzt erst richtig kennen, so wie sie sonst nur außerhalb der Schule sind.
Entspannte Lehrer
Was sich für mich auch immer cool angefühlt hat, war, dass die Lehrer teilweise entspannter waren. Man konnte nun mit ihnen über das Wetter am Strand reden, und nicht nur über die vergessene Hausübung.
Auch Schüler, deren Eltern vielleicht nicht so oft verreisen, haben so die Möglichkeit, das erste Mal das Meer zu sehen, oder die erste Nacht in einer richtigen Berghütte zu verbringen, und jemanden dabei zu begleiten, wie er sowas erlebt, ist wirklich ein sehr schönes Gefühl, das auch verbindet.
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