Sport International Fakten

Sitzt der Formel 1 Weltmeister dieses Jahr in der Mercedes Rakete?

Profile Image
Volontärin · Business Campus Oberwart
10.03.2026
2 Min.

Mercedes überzeugte bereits am ersten Wochenende der Formel 1 Saison 2026. Souverän fuhren George Russell und Andrea Kimi Antonelli das deutsche Team zum Doppelsieg in Melbourne.

In Australien feiern die Silberpfeile einen Doppelsieg (Foto: Shutterstock)


Russell und Antonelli sitzen aktuell nicht in einem Auto, sondern in einer Rakete - so die Behauptung einiger Journalisten nach dem ersten Qualifying und Rennen der Saison. Schon am Samstag im Qualifying überzeugte Mercedes, die Teamkollegen konnten sich die besten Startplätze sichern. Im Rennen setzten sich die beiden Mercedes dann deutlich ab. Ganze 15,5 Sekunden Vorsprung konnten sie sich herausholen - und diesen Unterschied sieht man auch in den Rundenzeiten.

Wie stark ist RedBull?

Diese Frage dürfte in den Köpfen der Fans schwirren, denn die Ergebnisse stimmen wohl nicht mit der eigentlichen Stärke überein. Max Verstappen setzte seinen Boliden am Samstag schon in die Wand, das bedeutete für ihn Startplatz 20. Im Rennen zeigte der Niederländer wieder sein können: Er machte 14 Plätze gut und landete am Ende in den Punkten auf Platz sechs. Sein neuer Teamkollege Isack Hadjar wird wohl mit dem Albert Park Circuit keine große Freundschaft führen. Letztes Jahr endete sein Formel 1 Debüt schon vor der ersten Rennrunde, dieses Jahr beendete er das Rennen aufgrund eines technischen Defekts nicht. Seine Leistung im Qualifying kann sich aber sehen lassen: Der Franzose holte sich Startplatz drei, direkt hinter den beiden Mercedes.

F1 Rookie in den Punkten

Arvid Lindblad bestritt in Australien sein erstes Rennwochenende als Formel 1 Fahrer, und das ziemlich erfolgreich. Startplatz neun kann sich durchaus sehen lassen, im Rennen reichte es dann auch für Punkte, mit Platz acht konnte er vier Punkte holen. 2021 sagte Lindblad zu Lando Norris "Remember me, I´ll see you in five years." Und siehe da, genau diese fünf Jahre später sehen sie sich als Konkurrenten auf der Strecke wieder.

Mclaren Enttäuschung

Schon im Qualifying am Samstag musste sich das Weltmeisterteam des Vorjahres geschlagen geben, es reichte nur für die Startplätze fünf und sechs. Die Erwartungen von außen wurden nicht erfüllt und auch intern zeigte man sich nicht zufrieden. Am Sonntag ließ dieses Gefühl nicht locker. Zwar konnte sich Lando Norris mit dem fünften Platz zehn Punkte holen, bei seinem Teamkollegen wuchs die Enttäuschung nur noch mehr. Oscar Piastri ging bei seinem Heimrennen leer aus, die Zielflagge sah der Australier nämlich nicht.

Hoffnung bei Ferrari

Ferrari konnte ebenfalls ordentlich Punkten, die Startplätze vier und sieben galten schonmal als zufriedenstellend und boten eine gute Ausgangssituation für das Rennen am Sonntag. Im Rennen war Ferrari die zweite Macht. Charles Leclerc durfte neben den Mercedes-Piloten aufs Podium und den dritten Platz feiern. Lewis Hamilton überquerte eine Sekunde später die Ziellinie und sicherte den Italienern Platz vier. Laut Experten sieht Ferrari vielversprechend aus und dürfte auf einen guten Saisonverlauf hoffen.

Kommentare