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Sind junge Menschen wirklich unverwundbar? Warum Vorsorge schon im Jugendalter beginnt

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17.02.2026
2 Min.

Viele Jugendliche fühlen sich stark, fit und gesund. Deshalb erscheint das Thema Vorsorge oft unwichtig oder sehr fernliegend. Krankheiten werden eher als ein Problem der Erwachsenen angesehen. Doch dieser Eindruck täuscht: Schon im Jugendalter werden wichtige Grundlagen für die spätere Gesundheit gelegt.

 

Vorsorge ist wichtig, für Groß und Klein. (Foto: Maya)

Regelmäßige Bewegung stärkt Herz, Muskeln und Knochen. Sport trägt zudem dazu bei, Stress abzubauen und die Konzentration zu verbessern. Kinder, die früh Freude an Bewegung entwickeln, sind häufig später aktiver. Studien zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um etwa zwanzig bis dreißig Prozent senkt. Ausdauertraining, zum Beispiel einhundertfünfzig bis dreihundert Minuten Bewegung pro Woche, fördert nachweislich die Gesundheit des Herzens.

Der Körper ist in jungen Jahren belastbar, aber auch empfindlich gegenüber Gewohnheiten. Menschen, die jetzt Gewohnheiten bilden, etwa beim Essen, Schlafen oder bei der Bewegung, behalten diese oft ein Leben lang bei. Vorsorge bedeutet daher, bewusst auf sich zu achten und die eigene Zukunft positiv zu gestalten, ohne ständig Angst vor Krankheiten zu haben.

Die Bedeutung von Ernährung für das Wachstum

Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Während des Wachstums benötigt der Körper ausreichend Energie und Nährstoffe. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Entwicklung und stärkt das Immunsystem. Jugendliche lernen in dieser Zeit Essgewohnheiten, die sie häufig ins Erwachsenenalter mitnehmen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Schlaf. Ausreichend Schlaf hilft dem Körper, sich zu erholen, und fördert das Lernen. Gesundheitsexperten empfehlen Jugendlichen zwischen acht und zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Jugendliche, die dauerhaft zu wenig schlafen, fühlen sich schneller erschöpft und weniger konzentriert. Gerade im Jugendalter ist regelmäßiger und erholsamer Schlaf deshalb wichtig.

Ernährung und Schlaf als Wachstumsfaktoren

Neben der körperlichen Gesundheit zählt auch die psychische Gesundheit. Jugendliche lernen, mit Stress, Druck und Emotionen umzugehen. Freundschaften, Hobbys und Pausen bieten Ausgleiche im Alltag. Frühe Aufmerksamkeit für die mentale Gesundheit stärkt die Kraft für spätere Herausforderungen.

„In keiner anderen Lebensphase lässt sich die eigene Gesundheit so stark beeinflussen wie in der Jugend“, fasst die Expertin treffend zusammen.


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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die medizinische Universität Wien.

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