Ich tauche langsam ab. Das Wasser wird kühler, und mit jedem Atemzug höre ich nur noch das gleichmäßige Geräusch meines Atemreglers. Über mir verschwimmt das Licht der Oberfläche, unter mir öffnet sich eine ruhige, fast schwerelose Welt. Für einen Moment gibt es nichts anderes, nur mich, meinen Atem und das Wasser.
Scuba Diving ist für mich mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Möglichkeit, dem Alltag zu entkommen und in eine Welt einzutauchen, die gleichzeitig fremd und vertraut wirkt.
Was ist Scuba Diving?
Scuba Diving ist einfach gesagt Tauchen mit eigener Atemluft. Beim Scuba Diving habe ich also immer ein Atemgerät dabei. Das besteht aus einer Luftflasche auf dem Rücken und einem Atemregler, durch den ch unter Wasser normal ein- und ausatmen kann. Ich atme also nicht aus der Umgebung wie beim Schnorcheln, sondern meine eigene mitgebrachte Luft. Und dieser Gedanke fühlt sich herrlich an!
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Tauchgang. Am Anfang war da Unsicherheit, die Ausrüstung, das Atmen unter Wasser, dieses Gefühl, die Kontrolle ein Stück weit abzugeben. Aber sobald ich wirklich unten war, hat sich alles verändert. Plötzlich war da nur noch Ruhe.
Tauchen ist Leben
Seitdem lässt mich das Tauchen nicht mehr los. Ich liebe Orte, an denen das Wasser klar ist und das Licht in sanften Wellen nach unten fällt. Egal ob im Meer oder in einem ruhigen See, jede Umgebung hat ihren eigenen Charakter. Manchmal schwimmen neugierige Fische ganz nah an mir vorbei, manchmal ist da einfach nur Stille. Und genau diese Mischung macht es für mich so besonders.
Was mich immer wieder fasziniert, ist dieses Gefühl, komplett im Moment zu sein. Unter Wasser gibt es kein Multitasking, keine Ablenkung. Ich achte auf meinen Atem, meine Bewegungen, meine Umgebung. Alles wird langsamer, klarer. Selbst kleine Dinge, wie das Aufsteigen einzelner Luftblasen oder das Spiel des Lichts – bekommen plötzlich eine ganz neue Bedeutung.
Wenn ich jemandem empfehlen müsste, mit dem Tauchen anzufangen, dann würde ich sagen: Trau dich, auch wenn es am Anfang ungewohnt ist. Gib dir Zeit, dich an alles zu gewöhnen. Und vor allem: Lass dich darauf ein. Tauchen ist nichts, das wir einfach nur „machen“ – wir erleben es.
Und jedes Mal, wenn ich wieder auftauche und die ersten Geräusche der Welt zurückkommen, merke ich, wie ruhig ich geworden bin. Auch wenn oben wieder alles laut und schnell ist, ich weiß, dass ich jederzeit wieder abtauchen kann.
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