Die Lehrperson liest die Noten vor, als sie bei mir ankommt zögert sie kurz und gibt dann eine Zahl von sich, mit der ich nie gerechtnet hätte. Daraufhin konfrontierte ich die Lehrperson damit, aber sie bliebt stur und meint nur, meine Mitarbeit sei schlecht und deshalb sei die Note gerechtfertig. Aber kann es denn möglich sein, dass siche eine Note um zwei Grade verschlechtert, nur wegen der Mitarbeit? Genau das ist einer Freundin von mir passiert. Die Lehrperson gab ihr absichlich eine schlechte Note, nur weil sie meine Freundin nicht leiden konnte. Deshalb bin ich der Meinung, wir brauchen mehr Rechte in der Schule.
Warum Rechte in der Schule wichtig sind
Rechte sind wichtig, weil sie zeigen, dass jede Person zählt. Schülerinnen und Schüler verbringen einen großen Teil ihres Alltags in der Schule. Trotzdem wird oft über sie entschieden, ohne dass sie mitreden dürfen. Deshalb finde ich, dass Rechte in der Schule eine große Rolle spielen sollten.
Mehr Mitbestimmung im Unterricht
Ein Recht, das ich mir besonders wünsche, ist mehr Mitbestimmung im Unterricht. Schülerinnen und Schüler sollten mitentscheiden dürfen, welche Themen behandelt werden oder welche Arbeitsformen genutzt werden, zum Beispiel Projekte, Referate oder Tests. Wenn man mitreden darf, fühlt man sich ernst genommen und lernt motivierter.
Faire Noten für alle
Ein weiteres wichtiges Recht ist das Recht auf eine faire Bewertung. Noten sollten gerecht sein und nicht davon abhängen, ob eine Lehrperson jemanden besonders mag oder wie nervös man an einem bestimmten Tag ist. Faire Noten sorgen dafür, dass alle die gleichen Chancen haben und niemand benachteiligt wird. Sie sollten immer transparent und nachvollziehbar für die Schüler und Schülerinnen sein.
Was sich dadurch verändern würde
Wenn Schülerinnen und Schüler diese Rechte hätten, wäre die Schule ein besserer Ort. Sie hätten weniger Angst, mehr Selbstvertrauen und würde lieber lernen. Davon würden nicht nur einzelne Personen profitieren, sondern die ganze Schulgemeinschaft. Jeder könnte ohne Angst den Teil zu seiner Note beitragen, bei dem er oder sie sich am wohlsten fühlt. Manche lieben es vor der Klasse Präsentationen zu halten, andere schreiben lieber Tests.
Persönliche Erfahrung
Ich persönlich kann sagen, dass manche Lehrer sehr koopertativ sind und auch mit einem Referat anstelle eines Tests einverstanden sind. Andere widerrum sind stur und wir "müssen" tun, was sie sagen. In Bezug auf Noten würde ich sagen, dass sie im größten Teil nachvollziehbar sind. Manchmal hinterfrage ich eine Notengabe, aber manche Lehrpersonen entscheiden dann schlussendlich immer noch nach Sympathie.
Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Rechte in der Schule, so dass sie ein Ort des Wohlfühlens und der Gemeinschaft wird.
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