Wenn ich morgens in die Schule komme, denke ich nicht unbedingt als Erstes an Sport. Trotzdem gehört Bewegung bei mir eigentlich fast jeden Tag dazu. Ich besuche eine Sportschule, mache dadurch auch während der Schule viel Bewegung und spiele in meiner Freizeit Eishockey beim HCK Kufstein. Wenn gerade kein Training ist, fahre ich mit meinen Freunden gerne Rad, am liebsten in Saarberg oder Leogang.
ich liebe es, ins Wasser zu springen. Und ins Meer ganz besonders.
(Foto:
David Michlmayr)
„Noch einmal!“, ruft der Trainer. Ich stoße mich vom Eis ab und gebe noch einmal alles. Die Beine werden schwer, der Atem geht schnell, aber jetzt darf ich nicht nachlassen. Nach der letzten Übung fahre ich vom Eis und merke erst in der Kabine, wie müde ich eigentlich bin. Helm runter, Ausrüstung aus, duschen – und dann geht es nach Hause.
Dabei hat mein Tag schon viele Stunden vorher begonnen. Mein Wecker klingelt unter der Woche meistens gegen 6:30 Uhr. Nach dem Frühstück mache ich mich für die Schule fertig und fahre los. In der Schule beginnt der Tag ganz normal mit Unterricht. Bei uns gehört aber auch Sport zum Stundenplan.
An einem Sporttag stehen wir schon am Vormittag in der Halle oder sind draußen unterwegs. Nach einer längeren Einheit bin ich meistens ziemlich verschwitzt und merke, dass ich schon einiges gemacht habe. Danach geht es wieder zurück in den Unterricht.
Nach der Schule fahre ich nach Hause, esse etwas und mache kurz Pause. An manchen Tagen könnte man jetzt denken, dass der Sport für heute vorbei ist. Bei mir geht es aber oft erst richtig los.
Wenn ich Eishockeytraining habe, fahre ich später zum HCK Kufstein. Dort ziehe ich meine Ausrüstung an und gehe aufs Eis. Beim Training gibt es verschiedene Übungen, aber auch schnelle Spiele. Besonders anstrengend sind die kurzen, intensiven Phasen, in denen ich alles geben muss. Nach dem Training bin ich meistens ziemlich müde, aber gleichzeitig auch zufrieden.
Danach geht es wieder nach Hause. Ich esse noch etwas, dusche und erledige meine Sachen für den nächsten Tag. Irgendwann liege ich im Bett und merke erst, wie viel Bewegung eigentlich hinter mir liegt.
Sport gehört bei mir zur Schule dazu
Bei mir ist Sport also nicht nur etwas, das ich nach der Schule mache. Weil ich eine Sportschule besuche, gehört Bewegung ganz normal zu meinem Schulalltag. Während andere vielleicht mehrere Stunden am Stück im Klassenzimmer sitzen, haben wir regelmäßig Sport und sind dadurch viel aktiver.
Das finde ich eigentlich ziemlich cool, auch wenn es natürlich Tage gibt, an denen ich keine Lust habe. Besonders nach einem anstrengenden Training merke ich erst, wie viel Energie Sport kostet. Trotzdem ist es ein gutes Gefühl, wenn ich danach weiß, dass ich etwas geschafft habe.
Außerdem ist es etwas anderes, wenn ich mit Leuten Sport mache, die selbst gerne aktiv sind. Wir motivieren uns gegenseitig und manchmal entsteht auch ein kleiner Wettbewerb. Natürlich will jeder ein bisschen besser sein als die anderen.
Die Sportmittelschule in KufsteinStadt Kufstein
Wenn kein Eishockeytraining ist
An Tagen ohne Eishockeytraining sieht mein Nachmittag meistens etwas anders aus. Wenn das Wetter passt, fahre ich gerne mit meinen Freunden Rad. Wir suchen uns eine Strecke aus und fahren einfach los.
Besonders gerne fahren wir in der Gegend rund um Saalbach-Neukirchen oder am Samerberg. Gerade bei längeren Anstiegen merke ich schnell, dass Radfahren ziemlich anstrengend sein kann. Wenn ich oben angekommen bin, bin ich dafür umso zufriedener.
Das Beste daran ist, dass es sich nicht wie ein normales Training anfühlt. Wir reden während der Fahrt, machen Pausen und haben gemeinsam Spaß. Trotzdem kommen dabei einige Kilometer zusammen.
HCKHCK
Bewegung ist mehr als Training
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren durchschnittlich mindestens 60 Minuten Bewegung pro Tag. Dazu zählen zum Beispiel Sport, Radfahren, Laufen oder andere körperliche Aktivitäten.
Wenn ich meinen normalen Alltag anschaue, komme ich an vielen Tagen wahrscheinlich deutlich darüber. Allein durch die Sportschule und das Eishockeytraining kommt schon einiges zusammen.
Trotzdem finde ich, dass man Bewegung nicht immer als Pflicht sehen sollte. Wenn ich mit meinen Freunden Rad fahre, denke ich nicht die ganze Zeit darüber nach, dass ich gerade Sport mache. Wir sind einfach gemeinsam unterwegs. Genau das macht für mich einen großen Unterschied.
Nicht jeder Tag muss sportlich sein
Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich einfach keine Lust auf Sport habe. Manchmal bin ich müde und möchte nach der Schule einfach nach Hause, etwas essen, mit meinen Freunden schreiben oder ein bisschen zocken.
Ich glaube, das ist auch völlig normal. Nur weil ich eine Sportschule besuche und viel Sport mache, muss ich nicht jeden Tag alles geben. Erholung gehört genauso dazu.
Wenn ich meinen Alltag insgesamt anschaue, merke ich aber, dass Bewegung bei mir schon eine ziemlich große Rolle spielt. Sportschule, Eishockey und Radfahren gehören einfach zu meinem Leben.
Und wahrscheinlich würde mir tatsächlich etwas fehlen, wenn ich plötzlich überhaupt keinen Sport mehr machen könnte.
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