mit raschem sprunge quillt der edle quell zur luft
die dunkelheit des steins
für die heiterkeit des frohen seins
zurückgelassen in der felsenkluft
mit roher kraft zerschellt der einzge strom
in viele abertausend arme
eh die sonn’ verzehrend sie umgarne
warn seichte bächlein klein bereits entflohn
kräftig wächst das wasser - schaut, es tost geschwinde -
nächtens nicht einhaltend
immer mehr erkaltend
achtlos schlachtend moos und rinde
gräbt mit vollem schwalle tief sich in die erde
prächtig sich verbreitend
schnell den kampf bestreitend
auf dass ein strom er werde
und halten auch im zaume ihn sturm und boreas
peitscht er sich aufs neue
mit rauschend ewger treue
den weg mit eisgem nass
o, wie möcht ich, armer, wandernd frisch gen osten
rasch den berg erklimmen
der ganzen welt entrinnen
von deinem nektar kosten
bis, voll klarem glase, der strom sich langsam lichtet
und langsam fließt ins seichte
und immer mehr erbleichet
und nichts mehr neues dichtet
so bleibt in meinem herzen dein sanfter quell stets rein
und nun, mit jedem schlucke
fällt von mir alter druck
und ich darf mensch nur sein
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