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Przewalski-Pferde: Die letzten echten Wildpferde sind zurück

Wildperde sind vom Aussterben bedroht. Doch das Przewalski-Pferd hat bis heute überlebt und in der Mongolei Freiheit gefunden.

 Przewalski-Pferd in freier Wildbahn
Das Przewalski-Pferd wird auch Takhi genannt. (Foto: pixabay.com)

Das Przewalski-Pferd ist die einzige echte Wildpferdart, die bis heute überlebt hat. Es stammt aus den Steppen Zentralasiens, vorwiegend aus der Mongolei. Der russische Forscher Nikolai Przewalski hat die Pferde 1879 entdeckt, später wurden sie nach ihm benannt.

Przewalski-Pferde sind robust gebaut und etwa 1,35 Meter hoch. Typisch sind das hellbraune Fell, die dunkle Stehmähne und der Aalstrich auf dem Rücken. Im Winter wächst ein dichtes Fell, das sie vor der Kälte schützt.

Vom Aussterben bedroht

Sie leben in kleinen Herden mit einem Hengst, mehreren Stuten und ihren Fohlen. Junge Hengste schließen sich oft zu eigenen Gruppen zusammen. Die Tiere verhalten sich sehr sozial und wandern weite Strecken, um Wasser und Nahrung zu finden. Am liebsten grasen sie in offenen Graslandschaften.

Ab 1969 galten Przewalski-Pferde in der Natur als ausgestorben. Nur in Zoos überlebten einige. Dank internationaler Zuchtprogramme konnten sie gerettet werden. Seit den 1990er-Jahren werden Nachzuchten wieder in der Mongolei ausgewildert. Heute leben sie dort seit mehr als 30 Jahren erneut in freier Wildbahn, was ein großer Erfolg für den Naturschutz ist.






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