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Popcorn, Clowns und Nervenkitzel: Mein Nachmittag im Candy Circus

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TOP 50 Autorin
Volontärin · BRG Oeverseegasse
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09.09.2026
3 Min.

Am Donnerstag, den 3. September 2026, hieß es für mich um 17:00 Uhr Zirkuszeit! Ich habe den Candy Circus besucht, der aktuell in Feldkirchen bei Graz direkt neben dem McDonald’s sein großes Zelt aufgeschlagen hat. Das Beste an diesem Ausflug: Mittwochs und donnerstags gibt es eine tolle Sonderaktion, bei der die Eintrittskosten für die Vorstellung nur 7 Euro betragen. Hier ist mein ausführlicher Rückblick auf einen Nachmittag voller großer Emotionen und Überraschungen.

Mein Erlebnis im Candy Circus 🎪 (Foto: shutterschock)

Schon beim Betreten des Zirkuszeltes strömte mir der typische, gemütliche Zirkusduft entgegen, der sofort für gute Laune gesorgt hat. Bevor die Show überhaupt losging, steuerte ich direkt auf den bunten Snackstand im Vorzelt zu. Die Auswahl dort war groß: Es gab Gummibärchen, Nachos mit Guacamole, kalte Getränke und sogar bunte Luftballons, die überall hingen.

Snackstand

Der SnackstandBahar Saeed


Popcorn

Frisches Popcorn für 4€Bahar Saeed

Weil ein echter Zirkusbesuch ohne Knabberzeug aber nur halb so viel Spaß macht, habe ich mir als Erstes eine große, warme Portion frisches Popcorn geholt, um perfekt für die Manege ausgerüstet zu sein.

 

Von edlen Pferden und fliegenden Artistinnen

Als das Licht im Zelt dunkler wurde, startete die Show elegant und ruhig. Zwei wunderschöne, weiße Pferde betraten die Manege. Es handelte sich um eine Pferdemutter und ihr kleines Kind, die im absoluten Gleichschritt ihre Kreise im Sand drehten.

Vertikaltuch Akrobatik

Vertikaltuch AkrobatikBahar Saeed


Direkt im Anschluss wurde es im Zelt sportlich und alle blickten nach oben. Eine Artistin zeigte eine atemberaubende Vertikaltuch-Akrobatik. Sie kletterte an zwei sehr langen, von der Decke hängenden Tüchern hoch und hielt sich dort völlig ohne Netz nur mit der Kraft ihrer Hände und Füße in der Luft. Man hat richtig gemerkt, wie anstrengend das war.

Banane

Der tollpatschige BananeBahar Saeed


Mein absolutes Highlight in der ersten Hälfte war aber der Auftritt von Clown „Banane“. Er war als klassischer, tollpatschiger Clown verkleidet und sein Name war Programm. Mit seinen lustigen Sketchen und Späßen hat er das gesamte Publikum – von den kleinen Kindern bis zu den Erwachsenen – zum Tobe gebracht. Das ganze Zelt hat laut gelacht. Danach zeigte eine andere Frau eine Handstand-Akrobatik. Sie stapelte mitten in der Manege mehrere Holzstühle aufeinander, kletterte hinauf und balancierte ganz oben im Handstand. Da musste man schon beim Zuschauen die Luft anhalten!

 

Süße Pause und tierische Kunststücke

Nach diesen ersten Aufregungen gab es eine wohlverdiente, 15-minütige Pause, in der sich alle im Zelt ein bisschen die Beine vertreten konnten. Das war für mich die perfekte Gelegenheit, um mir noch einmal Nachschub vom Snackstand zu besorgen. Diesmal habe ich mich für eine, hellrosa Zuckerwatte entschieden, die herrlich süß geschmeckt hat.

Frisch gestärkt ging es mit dem zweiten Teil der Show weiter. Das erste Kunststück nach der Pause gehörte einem kleinen, schwarzen Pony. Es lief im Kreis und ist ganz brav durch Ringe gesprungen. Die Ringe waren zwar extra ziemlich tief angesetzt, damit das kleine Pferd sich nicht verletzt, aber es hat seine Sache trotzdem richtig toll gemacht und großen Applaus bekommen. Danach wurde es wieder rasant in der Manege: Eine Artistin wirbelte Hula-Hoop-Reifen um ihren Körper. Zuerst balancierte sie zwei Reifen aufeinander, dann vier, sie hat sogar mit einen Fuß den Reifen balanciert und ganz am Schluss kreiselten unglaubliche 20 Reifen gleichzeitig im perfekten Rhythmus um ihren Bauch.

 

Nervenkitzel pur beim großen Finale

Gegen Ende der Vorstellung stieg die Spannung im Zelt noch einmal extrem an. Eine Seiltänzerin balancierte völlig ohne Sicherungsseil ganz oben unter der Zirkusdecke und sprang im richtigen Moment mutig auf den Boden hinab. Direkt danach wurde es richtig gefährlich: Eine andere Dame stellte sich vor eine große Holzwand und ein Mann warf sechs messerscharfe, große Messer um ihren Körper herum direkt in das Holz. Da durfte man als Zuschauer echt fast nicht hinschauen, weil es so aufregend war!

Das ganz große Finale war eine feurige Show, die alle noch einmal sprachlos gemacht hat. Drei Tänzerinnen wirbelten durch die Manege, während ein Mann mit brennenden Fackeln jonglierte und am Ende sogar echtes Feuer aus seinem Mund spuckte, sodass es im Zelt richtig heiß wurde. Ganz zum Schluss kamen noch einmal alle Künstler, Akrobaten und die Tiere zusammen in die Manege, um sich unter lautem Jubel und Applaus vom Publikum zu verabschieden. Für mich steht fest: Dank der 7-Euro-Ticket-Aktion war es nicht nur ein wunderschöner und spannender, sondern auch ein richtig günstiger Ferienausflug, den ich so schnell nicht vergessen werde!





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