Der chinesische Präsident Xi Jinping, international oft als Autokrat oder sogar Diktator eingestuft, empfing in den letzten zwei Wochen die Staatsmänner der Weltmächte USA und Russland. Bei den Treffen sprach er mit Donald Trump und Wladimir Putin über die Beziehungen der Nationen, ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit, aber auch um die aktuellen Krisen unserer Welt. Aber um was ging es genau?
Trump bei Chinas Staatschef
Der US-Präsident Donald Trump besuchte Xi Jinping bereits am Donnerstag, dem 14. Mai 2026. Das Staatsbankett in Peking am Donnerstagabend stand ganz im Zeichen der Freundschaft. So betonte der chinesische Autokrat, „dass das die wichtigste bilaterale Beziehung der Welt ist“ und „gegenseitiger Respekt die Basis für eine stabile Beziehung der Staaten ist“. China, aber auch die USA würden von einer Zusammenarbeit profitieren und bei einer Konfrontation verlieren. Man könnte, indem man sich gegenseitig helfe, das Wohlergehen der gesamten Welt schützen. Die „große Erneuerung Chinas“ und die Make America Great Again-Bewegung gingen Hand in Hand.
Auch Trump setzte auf Zusammenhalt und beschwor gemeinsame Ziele der beiden Weltmächte. Er betonte den langjährigen Austausch zwischen den beiden Staaten. Die Bewohner beider Nationen wären sehr ähnlich und schätzten harte Arbeit, Mut und Erfolg. „Wir haben die Chance, diese Werte zu nutzen, um für unsere Kinder eine Zukunft von größerem Wohlstand, Zusammenarbeit, Glück und Frieden zu schaffen“, so Trump. Es wären sehr nette Gespräche zwischen den beiden Nationen entstanden und ihre Beziehung sei ihm ein herzliches Anliegen. Der US-Präsident lud den Machthaber Chinas und seine Frau für den 24. September in die USA ein.
Laut Trump hat China Interesse am Kauf von 200 Boeings und Öl. Im Gegenzug könnte er sich vorstellen, wieder chinesische Sojabohnen in die USA zu importieren.
Streit um Taiwan: Im Osten nichts Neues
Beim Streitthema Taiwan zeigte sich der Chinese weiterhin hart. Wenn dieses falsch gehandhabt werde, könnten die beiden Nationen aneinander geraten oder sogar einen Krieg führen. Auch die USA haben ihre Position laut US-Außenminister Rubio nicht verändert.
Dafür bot Xi Jinping den Amerikanern Unterstützung im Iran-Krieg an, sagte zumindest Trump. Trump hätte darum aber nicht gebeten, so Rubio. China erwartet sich eine möglichst schnelle Öffnung der Straße von Hormus, denn es ist ein wichtiger Abnehmer iranischen Gases.
Am Freitag traf der Republikaner noch in einem abgeschotteten Bereich auf Chinas Regierungsmitglieder. Die Reise des US-Präsidenten endete nach einem Geschäftsmittagsessen.
Auch Putin und Xi Jinping demonstrierten Einigkeit
Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, kam dann auch noch der russische Verbündete Wladimir Putin auf Staatsbesuch nach Peking. Xi erklärte, dass es Russland und China gelungen sei, ihre Beziehung immer wieder zu vertiefen. Und sie hätten tausenden Prüfungen standgehalten. Er warnte vor einseitigen Strömungen, die diese Beziehung zerstören könnten.
Putin betonte, dass es am wichtigsten sei, dass die beiden Staaten eine souveräne und unabhängige Außenpolitik verfolgten. Die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Nationen würden sich durch „eine starke, positive Dynamik“ auszeichnen, so der russische Präsident. Die beiden Autokraten unterzeichneten mehrere Abkommen und verlängerten den bereits seit 25 Jahren bestehenden Vertrag zur guten Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit.
Laut dem Russen bleibt seine Nation in Zeiten des Nah-Ost-Konflikts ein stabiler Energielieferant. Auch gegenüber Putin erwähnte Xi Jinping, dass der Iran-Krieg nicht eskalieren dürfe und man dringend eine Lösung bräuchte. Beim Ukrainekrieg hielt sich der chinesische Staatsmann raus.
Auch US-Präsident Trump begrüßte das Treffen der beiden Staatsmänner und betonte, dass er zu beiden eine gute Beziehung pflege.
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