Um die Frage kurz zu beantworten: Nein, ich persönlich habe kein Lieblingsland. Aber ich finde bestimmte Teile von Ländern besser als manch andere. Ein perfektes Land, das jeden meiner Wünsche erfüllt gibt es nicht und wird es wahrscheinlich auch nie geben. Dennoch habe ich mir hier ein paar Kategorien ausgesucht und mir Gedanken über mein Wunschland gemacht.
Die Landschaft
Zuallererst habe ich mir überlegt, wie mein Land aussehen soll. Berge, Meer oder Regenwald? Entschieden habe ich mich für Italien. Es hat in Südtirol hohe Berge und riesige Schigebiete. Noch dazu wunderschöne Seen wie den Gardasee oder den Como See. Und es hat auch ganz viel Zugang zum Meer. Die Städte, die ich auch in diese Kategorie miteinbezogen habe, sind sehr vielfältig und wunderschön. Rom als Hauptstadt und eine der ältesten der ganzen Welt oder auch Napoli im Süden mit dem beeindruckenden inaktiven Vulkan namens Vesuv. Auch Inseln hat Italien sehr bewundernswerte.
Das Wetter
Beim Wetter hätte ich ebenfalls Italien nehmen können. Schnee im Winter, sehr heiß im Sommer, für mich eigentlich perfekt. Nichtsdestotrotz habe ich mich für Japan entschieden. Ebenfalls mit viel Schnee, aber auch viel Sonne und heißem Wetter im Sommer. Der Nachteil dort ist, dass es im Sommer oft sehr schwül werden kann. Sonst wäre es das perfekte Wetter für mein Traumland.
Die Regierung
In dieser Kategorie waren mir einige Punkte besonders wichtig. Das Land sollte die gleichen Rechte für alle haben, möglichst wenig Kriminalität, wenige rechts-extremen Parteien und eine gute Bildungspolitik. Bei meiner Suche habe ich mich für Norwegen entschieden. Der skandinavische Staat ist auf Platz drei des Gender Equality Index weltweit. Auch die Lebensqualität ist extrem hoch und die Demokratie ist sehr stabil. Der einzige Nachteil ist, dass es etwas teurer wie einige andere Länder ist. Das ist hierbei aber Nebensache.
Die Menschen
Klar, es gibt in jedem Land nette und „böse“ Menschen. Doch welches Land hat die nettesten? Die Antwort: Neuseeland! Neuseeländer werden auch „Kiwis“ genannt. Schon allein der Spitzname klingt sehr freundlich. Aber generell sind die Menschen dort sehr hilfsbereit und haben wenig Konkurrenzdenken. Auch weil viele in einer sehr ländlichen Gegend wohnen und das Land generell nur fünf Millionen Einwohner*innen hat, ist dort Nachbarschaftshilfe selbstverständlich. Der Humor ist meist etwas ironisch, aber nie böse.
Das Essen
Zuletzt kommt der Genuss. Und zwar habe ich mich dort für Österreich entschieden. Nicht nur wegen dem Wiener Schnitzel oder dem Kaiserschmarren. Sondern auch weil Österreich eine sehr breite kulinarische Vielfalt hat. Es gibt nicht nur typisch österreichische Speisen, sondern auch türkische, asiatische oder auch italienische Gerichte auf den Speisekarten. Vor allem in den Städten hat man eine riesige Auswahl verschiedener Kulturen und das gibt es nicht in jedem Land!
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