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Nikotinkonsum an österreichischen Schulen

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Volontär · Waldorfschule Salzburg
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16.07.2026
2 Min.

Der Konsum von Nikotin ist an österreichischen Schulen ein Thema, das viele Lehrkräfte, Eltern und Jugendliche beschäftigt. Während früher hauptsächlich Zigaretten geraucht wurden, greifen heute immer mehr Jugendliche zu E-Zigaretten oder Nikotinbeuteln. Diese Produkte wirken oft harmloser, enthalten jedoch ebenfalls Nikotin, das besonders für junge Menschen gesundheitliche Risiken mit sich bringt.

Ein junges Mädchen raucht. Zu wenig Aufklärung? (Foto: lexphumirat)

Laut der ESPAD-Studie 2024 (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs), die in Österreich vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz durchgeführt wurde, haben rund 43 % der 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler bereits mindestens einmal eine E-Zigarette ausprobiert. Außerdem gaben etwa 30 % an, in den letzten 30 Tagen Nikotinprodukte konsumiert zu haben. Die Ergebnisse zeigen, dass E-Zigaretten mittlerweile häufiger genutzt werden als herkömmliche Zigaretten.

Warum greifen Jugendliche zu Nikotin?

Viele Jugendliche beginnen aus Neugier oder weil Freundinnen und Freunde ebenfalls konsumieren. Auch soziale Medien spielen eine wichtige Rolle, da E-Zigaretten dort oft modern und harmlos dargestellt werden. Hinzu kommt, dass viele Produkte in süßen Geschmacksrichtungen wie Erdbeere oder Wassermelone erhältlich sind und dadurch besonders junge Menschen ansprechen.

Mögliche Folgen

Nikotin kann die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen, die Konzentration verschlechtern und schnell abhängig machen. Wer bereits in jungen Jahren regelmäßig Nikotin konsumiert, hat ein höheres Risiko, auch später abhängig zu bleiben. Deshalb setzen viele österreichische Schulen auf Präventionsprogramme und informieren Schülerinnen und Schüler über die gesundheitlichen Folgen.

Insgesamt zeigen die aktuellen Studien, dass der Nikotinkonsum unter Jugendlichen in Österreich weiterhin ein ernstes Thema ist. Eine gute Aufklärung durch Schule, Eltern und Gesundheitsorganisationen ist wichtig, damit junge Menschen die Risiken kennen und bewusste Entscheidungen treffen können.

Ich persönlich finde, es sollte, vor allem an Schulen, besser aufgeklärt werden, wie sehr Nikotin das spätere leben beeinflussen kann. Es sollte auch besser darauf geachtet werden an wen verkauft wird, beispielsweise mehr Ausweiskontrollen beim Verkauf.






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