Meine Freunde würden sagen, ich bin unsterblich – und na ja, ich selbst würde das auch schon fast behaupten. Zumindest bin ich eigentlich nie krank. Während einer Krankheitswelle in der Klasse werde ich einfach ausgelassen. Ich werde nie angesteckt.
Auch Corona hatte ich nie – zumindest wurde ich nie positiv getestet. Also glaubt mir: Ich bin schon durch so ziemlich alles durchgekommen.
Wie mache ich das eigentlich?
Doch wie habe ich das geschafft? Ehrlich gesagt gibt es dafür kein richtiges Rezept. Ich kann euch nur sagen, worauf ich achte – oder eben auch nicht.
Das Wichtigste in meinem Alltag ist wahrscheinlich Sport. Ich mache jeden Tag mindestens einmal Sport, entweder in der Schule oder im Verein. Ich bin eigentlich immer unterwegs und verpasse kein Training. Und wenn ich mal fehlen sollte, dann glaubt mir: Es liegt nicht daran, dass ich krank bin.
Krank sein hält mich nicht auf
Natürlich war ich schon mal krank oder hatte Fieber. Aber selbst dann war ich meistens in der Schule. Krank sein hat mich eigentlich nie davon abgehalten, meine Gewohnheiten weiterzuführen.
Wenn ich wirklich mal nicht in die Schule gehe, dann muss es schon extrem sein – so schlimm, dass ich eigentlich ins Krankenhaus müsste. So wurde ich einfach erzogen, und so ist es bis heute geblieben.
Auch beim Sport hält mich fast nichts auf. Ich hatte noch nie ernsthafte Verletzungen, die mich langfristig stoppen konnten. Nur einmal bin ich beim Eislaufen aufs Kinn gefallen und musste im Krankenhaus genäht werden – aber selbst das hat mich nicht wirklich aufgehalten.
Ernährung: Wichtig, aber nicht alles
Wenn jemand denkt, ich esse perfekt gesund – na ja. Ich glaube schon, dass ich mich ganz gut ernähre, aber ich kenne viele, die sich noch besser ernähren und trotzdem öfter krank sind.
Ich achte darauf, nicht zu viele Fertigprodukte oder fettige Sachen zu essen. Außerdem versuche ich, jeden Tag Obst und Gemüse zu essen. Bei Snacks greife ich eher zu gesunden Sachen wie Nüssen – auch wenn ich eigentlich eine Naschkatze bin. Leider vertrage ich nicht alles so gut.
Aber ich habe trotzdem meine Probleme
Bevor jetzt jemand denkt, ich hätte gar keine Probleme, nur weil ich nie krank bin – da täuscht man sich gewaltig.
Meine Haut macht mir zum Beispiel große Probleme. Egal ob Pickel, Unreinheiten im Gesicht oder Ausschläge – es nervt einfach extrem. Manchmal könnte ich wirklich ausrasten.
Meine Haut: Ein täglicher Kampf
Manchmal ist es, als wäre nie etwas gewesen. Und manchmal ist es so schlimm, dass ich am liebsten aus meiner Haut raus würde.
Ich habe wahrscheinlich eine Hautkrankheit. Egal welche Cremes ich benutze – oft wird es einfach nicht besser. Ich habe starken Juckreiz, meine Haut wird rot, schwillt an und bekommt kleine Pusteln. Es könnte eine Art Neurodermitis sein, aber mein Arzt konnte mir bisher nicht wirklich helfen.
Am Anfang wurde mir sogar gesagt, ich hätte etwas Ähnliches wie Michael Jackson und müsste eine Lichttherapie machen. Ehrlich gesagt dachte ich kurz, ich sterbe.
Allergien: Noch ein Problem
Auch meine Augen sind ein Problem, wegen meiner vielen Allergien. Ich habe so viele, dass ich eigentlich einen Allergiepass mit mir tragen sollte.
Ich nehme das oft nicht so ernst, aber manchmal schwellen meine Augen stark an. Mal das linke, mal das rechte, manchmal beide. Sie jucken so sehr, dass ich sie kaum öffnen kann. Eine richtige Lösung habe ich dafür noch nicht gefunden.
Oft hängt es mit Temperatur, Jahreszeit oder Umgebung zusammen.
Ist es das wirklich wert?
Was mir wichtig ist zu sagen: Vielleicht werde ich nie krank oder breche mir nie etwas – aber ehrlich gesagt würde ich lieber öfter krank sein, wenn ich dafür diese anderen Probleme nicht hätte.
Denn bei meinen Hautproblemen weiß ich nie, wie lange es dauert, bis sie wieder weggehen. Manchmal dauert es Wochen. Und es gab auch schon Zeiten, in denen die Spuren jahrelang geblieben sind.
Der beste Trick: einfach positiv bleiben
Ich werde wahrscheinlich nie genau wissen, was ich richtig gemacht habe und was nicht. Vielleicht ist es mein Lifestyle, vielleicht einfach Glück.
Ich kann nur versuchen, das Beste daraus zu machen, mich abzulenken und positiv zu bleiben.
Kommentare
Deine Schilderungen zu den Hautproblemen und Allergien gehen unter die Haut, weil man merkt, wie sehr dich das im Alltag begleitet. Auch der Moment, in dem du erwähnst, dass dir etwas Ähnliches wie bei Michael Jackson gesagt wurde, zeigt, wie verunsichernd solche Aussagen sein können.
Was besonders hängen bleibt: Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Erkältungen oder Verletzungen. Jeder hat seine eigenen Baustellen, auch wenn man sie von außen nicht sofort sieht. Genau das bringst du sehr gut rüber.
Ein mutiger und persönlicher Text, der zeigt, dass „stark sein“ oft viel komplexer ist, als es auf den ersten Blick wirkt.