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Nicht alle in meiner Klasse halten bei der WM zu Österreich

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Redakteur · BRG Oeverseegasse
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31.05.2026
2 Min.

Wenn bei einer Weltmeisterschaft ein Spiel läuft, drücken die meisten Menschen ihrem Lieblingsland die Daumen. In meiner Klasse ist das aber ganz unterschiedlich. Manche halten zu Österreich, andere zu den Ländern, aus denen ihre Familien kommen. Genau das macht Fußball für mich so spannend: Obwohl wir verschiedene Wurzeln haben, begeistert uns alle derselbe Sport.

Die ganze Welt spielt Fußball. Ich halte zu Österreich, obwohl meine Familie nicht von hier ist. (Foto: Shutterstock)

In meiner Klasse sind wir ungefähr 20 Kinder. Interessant ist, dass nicht alle bei der WM zu Österreich halten. Noah, Felix, Jonas, Julian und Sandro unterstützen Österreich. Andere Mitschüler halten zu den Ländern, aus denen ihre Familien stammen. Varcar und Alen zum Beispiel unterstützen Bosnien.

Ich kann das gut verstehen. Wenn die Familie aus einem anderen Land kommt, fühlt man sich oft mit diesem Land verbunden und freut sich über dessen Erfolge. Gerade bei einer Weltmeisterschaft merkt man, wie viele verschiedene Kulturen in einer Klasse zusammenkommen. Trotzdem sprechen wir alle über die Spiele, die Tore und die spannendsten Momente.

Warum ich Österreich die Daumen drücke

Ich selbst halte zu Österreich, obwohl meine Familie nicht von hier ist, weil ich hier lebe. Österreich ist mein Zuhause. Hier gehe ich zur Schule, treffe meine Freunde und verbringe meinen Alltag. Deshalb freue ich mich immer besonders, wenn die österreichische Nationalmannschaft spielt.

Für mich ist es ganz natürlich, Österreich zu unterstützen. Wenn Österreich gewinnt, freue ich mich mit, und wenn die Mannschaft verliert, bin ich natürlich enttäuscht.

Meine Wurzeln liegen in Afghanistan

Meine Familie kommt ursprünglich aus Afghanistan. Deshalb habe ich auch eine Verbindung zu diesem Land. Fußball ist dort sehr beliebt. Viele Kinder und Jugendliche spielen Fußball oder Futsal und träumen davon, einmal ihr Land zu vertreten.

Besonders stolz sind viele Afghaninnen und Afghanen darauf, dass sich Afghanistan bereits für eine Futsal-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Das war ein großer Erfolg für den afghanischen Sport.

Wenn Afghanistan eines Tages auch bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei wäre, würde ich mich sehr darüber freuen. Sollte Afghanistan gegen Österreich spielen, wäre das für mich wahrscheinlich eine schwierige Entscheidung. Im Moment halte ich aber ganz klar zu Österreich, weil ich hier lebe und mich mit dem Land verbunden fühle.

Mein Lieblingsspieler: Alexander Prass

Mein Lieblingsspieler ist Alexander Prass. Ich mag ihn, weil er sehr technisch ist, schnell spielt und immer alles für seine Mannschaft gibt. Er arbeitet viel für das Team und zeigt auf dem Platz großen Einsatz. Genau diese Spielweise gefällt mir besonders.

Fußball verbindet Menschen

Für mich ist genau das das Schöne an einer Weltmeisterschaft: Menschen aus verschiedenen Ländern können gemeinsam mitfiebern und ihre Mannschaften unterstützen. Auch wenn wir in meiner Klasse unterschiedliche Favoriten haben, verbindet uns die Begeisterung für Fußball. Am Ende wollen wir alle spannende Spiele, schöne Tore und eine unvergessliche WM erleben.




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