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Jobben neben der Schule: eigene Ziele verwirklichen zu können ist ein gutes Gefühl

Mein Nebenjob im Einzelhandel: Solche Jobs sorgen oft für Diskussionen. Sind sie eine wertvolle Chance für Schüler*innen oder vor allem zusätzlicher Stress? Zwischen langen Arbeitstagen, schulischem Druck und Begegnungen mit Kund*nnen lassen sich dabei Erfahrungen sammeln, etwa in Zusammenhang mit der Übernahme von Verantwortung und den Umgang mit Geld.

Nebenjobs können für Schüler*innen ein Sprungbrett in die Selbstständigkeit sein oder zur zusätzlichen Belastungen werden. (Foto: Shutterstock)

Nebenjobs für SchülerInnen können sowohl eine Herausforderung als auch eine gute Gelegenheit sein, wichtige Erfahrungen fürs Leben zu sammeln. Die meisten arbeiten nur samstags, einige auch freitags und sonntags, wie zum Beispiel als Bäckerin.

Stressfaktor Arbeit und Schule

Es ist vor allem belastend, wenn man den ganzen Tag arbeitet und am Abend noch lernen oder Hausaufgaben erledigen muss. Das kann sehr anstrengend werden. Vor allem, wenn der Arbeitstag lang ist und man am Ende einfach nur noch müde ist. Aber auch der Umgang mit schwierigen Situationen am Arbeitsplatz können nervig sein. Es gibt immer wieder Kolleg*innen, die anstrengend sind oder Kund*innen, die einen blöd anreden, und man muss ruhig bleiben, schließlich steht die Zufriedenheit der Kund*innen an erster Stelle.

Positive Aspekte eines Nebenjobs

Es gibt aber auch viele gute Seiten! Neben dem Geldverdienen lernt man im Job viel fürs Leben. Besonders, wenn man jung ist, hilft es einem, sich auf das Leben vorzubereiten. Man lernt, sich an Regeln zu halten, mit Geld umzugehen und wie man sich in verschiedenen sozialen Situationen verhält. Außerdem bekommt man ein besseres Gefühl dafür, wie man sich organisiert und Verantwortung übernimmt.

Ein großer Vorteil von Nebenjobs ist, dass man sich eigene Wünsche erfüllen kann. Ob Führerschein, ein neues Handy oder ein anderes größeres Ziel. Mit einem Nebenjob kann man sich einiges selbst leisten. Das Gefühl, für das eigene Geld verantwortlich zu sein und Entscheidungen zu treffen, was man damit anstellt, ist einfach super!

Meine persönliche Erfahrung

Ich arbeite selbst als Samstagskraft im Einzelhandel und spreche aus eigener Erfahrung. An einem typischen Arbeitstag bin ich von 8 bis 18 Uhr am arbeiten. Der Tag ist lang, und ich habe viele Aufgaben, wie Regale auffüllen, an der Kasse arbeiten und zu schlichten. Am Ende des Tages bin ich ziemlich müde. Aber ich habe ein klares Ziel: Ich möchte meinen Führerschein machen und dafür brauche ich das Geld, das ich verdiene.

Es ist nicht einfach den ganzen Tag zu arbeiten und dann noch zur Schule zu gehen, aber wenn man sich gut organisiert, geht alles. Und am Ende freue ich mich, dass ich meine Ziele selbstständig erreichen kann das macht mich stolz und glücklich.

Was ich besonders mag, ist der Kontakt zu den Kund*nnen. Es ist einfach schön, wenn man gemeinsam lachen kann, und natürlich genieße ich meine Pause, die für mich ein kleiner Moment der Erholung ist, um wieder Energie zu tanken.





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