Mit der Zeit vertraust du dir immer weniger: Hör auf zu scrollen

Ständig starrst du auf dein Handy. Du merken nicht einmal, dass du es aufgehoben hast, und schon scrollst du. Was eine kleine Pause hätte sein sollen, ist zu einer halben Stunde geworden, und dann, vor Wut oder vielleicht Enttäuschung, scrollst du eine weitere Stunde, um dich von dem, was du jetzt fühlst, abzulenken.

 

 

Es gibt so viele faszinierende Dinge auf dieser Welt. Entdecke sie, statt ständig aufs Handy zu starren. (Foto: word archiv)

Dein Handy schadet dir nicht, und TikTok oder soziale Medien schaden dir ebenfalls nicht unbedingt, doch deine Beziehung dazu kann schädlich sein.

Du schadest dir, wenn du stundenlang auf einen rechteckigen Bildschirm schaust und dich ausschließlich damit beschäftigst. Das beeinträchtigt nicht nur deine Psyche, sondern auch deinen Körper. Du stehst weniger auf, bewegst dich immer weniger und suchst kaum noch menschliche Kommunikation. Obwohl du ständig neue Menschen und Gesichter siehst, erlebst du weniger soziale Kontakte als ohne Handy. Vielleicht erklärt das, warum du dich am Anfang nicht einsam fühlst.

Die Auswirkungen von exzessiver Bildschirmzeit

Es fällt leicht, in das sogenannte Doomscrolling zu geraten. Es fühlt sich so an, als hätten Entwickler es genau dafür gemacht. Es frustriert, sich ohne Absicht in diesem Teufelskreis zu verlieren. Du wolltest dir etwas vornehmen und hast es nicht geschafft. Ein Versprechen zu brechen, besonders dir selbst gegenüber, fühlt sich seltsam an, denn mit der Zeit vertraust du dir selbst immer weniger.

Den Kreislauf durchbrechen und Selbstvertrauen stärken

Wie kommst du aus diesem Kreislauf heraus? Indem du dir selbst mehr vertraust. Das klingt in der Theorie einfach, in der Praxis fällt es jedoch schwer. Du musst alles tun, was du dir vorgenommen hast. Probier aus, die App, in der du dich ständig verlierst, einfach zu verschieben. Sie zu löschen wäre natürlich ideal. Doch ich empfehle dir, nicht mit dem Schwierigsten zu beginnen. So merkst du vielleicht, wie oft du die App nutzt oder unbewusst öffnest.

Praktische Schritte zur Veränderung

Ich kann dir viele Tipps geben, wie du das Problem lösen kannst, doch das Wichtigste ist, dass du es selbst willst. Wenn du diesen Artikel bis hierher gelesen hast, war das vielleicht dein erster Schritt.




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