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Österreichs Stars bei den Olympischen Winterspielen: Wie gut sind ihre Chancen?

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Volontärin · Bundesgymnasium Mödling Bachgasse
04.02.2026
2 Min.

Die Olympischen Winterspiele stehen vor der Tür und in wenigen Tagen geht es für Österreichs Wintersportler auf die größten Pisten, Schanzen und Loipen der Welt. Für viele zählt dabei nur eines: ein Edelmetall um den Hals. Doch wie stehen die Chancen für unsere Stars und wen sollten wir besonders im Auge behalten?

Spitzenleistungen bei Olympia – und wir Österreicher hoffentlich vorne dabei. (Foto: APA-Images / REUTERS / Marko Djurica)

Wenn in wenigen Tagen das olympische Feuer entzündet wird, richten sich die Blicke der Wintersportwelt auf steile Pisten, eisige Loipen und waghalsige Schanzen. Sekunden entscheiden über Ruhm oder Enttäuschung, ein perfekter Lauf über Gold oder Silber. Mittendrin: Österreichs Wintersportelite, die sich im Kampf gegen die besten Athletinnen und Athleten der Welt beweisen will.

Österreichs starke Präsenz

Österreich ist in 14 von 16 Disziplinen vertreten. Von den insgesamt rund 2.900 teilnehmenden Athletinnen und Athleten stellt das österreichische Team 115 Sportlerinnen. Die Konkurrenz ist jedoch groß. Internationale Top-Athletinnen wie Marco Odermatt (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom), Mikaela Shiffrin (Slalom, Riesenslalom), Johannes Høsflot Klæbo (Skilanglauf) und Domen Prevc (Skispringen) gelten in ihren Disziplinen als „Überflieger“ und zählen zu den großen Goldfavoriten. Doch auch im österreichischen Team gibt es einige starke Medaillenanwärter.

Skilanglauf

Die besten Chancen in dieser Disziplin haben die Salzburgerin Teresa Stadlober und der Steirer Mika Vermeulen. Teresa Stadlober startet mit einer starken Saison 2025/26 in die Olympischen Spiele und konnte bereits fünf Top-5-Platzierungen erreichen. Mika Vermeulen, aktuell Österreichs bester Langläufer bei den Männern, machte in den Saisonen 2023/24 und 2024/25 mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und kämpfte sich bis an die Weltspitze heran.

Nordische Kombination

Die Nordische Kombination vereint Skispringen und Langlauf. Erst am 1. Februar dieses Jahres erreichte der 24-jährige Stefan Rettenegger bei der olympischen Generalprobe den zweiten Platz – nur drei Sekunden hinter dem Norweger Jens Luraas Oftebro. Auch der Steirer Johannes Lamparter belegte bei diesem Rennen den fünften Platz. Er zählt zu den konstantesten Athleten im österreichischen Team und erreicht regelmäßig Top-5-Platzierungen.

Ski Alpin

Im Ski Alpin verfügt Österreich über einen breiten Kader an Top-Sportler*innen. Die 27-jährige Steirerin Julia Scheib führt aktuell den Riesentorlauf-Weltcup der Frauen an. Cornelia Hütter, die Gesamtsiegerin des Abfahrtsweltcups 2024, fährt ebenfalls eine souveräne Saison und konnte bereits einen Sieg in Val d’Isère feiern. Katharina Truppe überzeugt mit konstanten Leistungen und erreichte beim Slalom in der Flachau einen Podestplatz.

Auch bei den Herren gibt es mehrere Medaillenhoffnungen. Dazu zählen unter anderem Allrounder Marco Schwarz, der Riesentorlauf-Weltmeister 2025 Raphael Haaser sowie Slalom-Sieger von Kitzbühel, Manuel Feller, der ebenfalls in Italien an den Start gehen wird.

Skispringen

Auch im Skispringen stehen die Chancen auf Edelmetall gut. Die Salzburgerin Lisa Eder zeigt eine starke Saison und erreichte bislang in jedem Bewerb eine Top-10-Platzierung. Daniel Tschofenig flog in der vergangenen Saison so erfolgreich wie noch nie: Er gewann sowohl die Vierschanzentournee als auch den Gesamtweltcup. Jan Hörl belegte, wie schon in der Saison zuvor, den zweiten Platz bei der Tournee. Zudem sorgt der „Youngstar“ im Team, Stephan Embacher, mit beeindruckenden Weiten für Aufsehen.



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