TikTok wird auf viele Arten missbraucht. Die App steht fast allen offen, unabhängig vom Alter. Genau darin liegt ein zentrales Problem. Auf der Plattform tauchen Inhalte auf, mit denen Kinder keinen Kontakt haben sollten und die sie traumatisieren können. Dazu zählen rassistische Hetze und Videos, in denen Erwachsene gezielt die Neugier und Lust anderer ausnutzen, nur um Aufrufe zu sammeln.
Wenn Algorithmen Kinder erziehen
Menschen stellen sich vor die Kamera und erzählen völligen Unsinn. Kinder hören zu und halten alles für wahr. So starten sie völlig „brainrotted“ ins Leben. TikTok verstärkt diesen Effekt durch Algorithmen, die extreme, dumme oder schockierende Inhalte bevorzugen und immer weiter ausspielen. Die App übernimmt damit eine Rolle, die ihr nicht zusteht, und greift direkt in die Entwicklung junger Menschen ein.
TikTok braucht deutlich strengere Regeln. Die Plattform sollte einen Online Ausweis ohne Ausnahmen verlangen, das Mindestalter auf 16 Jahre anheben und Eltern aktiv aufklären. Viele Erziehungsberechtigte wissen nicht, welche Inhalte in sozialen Netzwerken kursieren. Zusätzlich braucht es strengere Community Richtlinien und konsequente Kontrollen, weil TikTok selbst entscheidet, was sichtbar bleibt und was nicht. Solange das Unternehmen diese Verantwortung ignoriert, zahlen Kinder den Preis.
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