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Meine Schule ist eigentlich gut – aber ein paar Dinge würde ich ändern.

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Volontär · Mittelschule Kufstein I
21.08.2026
3 Min.

Ich gehe eigentlich gern in meine Schule. Gerade weil es eine Sportmittelschule ist, passt sie ziemlich gut zu mir. Sport spielt eine große Rolle, und das finde ich natürlich gut. Trotzdem gibt es ein paar Sachen, bei denen ich mir denke: Das könnte man eigentlich besser machen. Vor allem bei der Vorbereitung auf die nächste Schule und bei manchen Sportarten würde ich einiges ändern.

Mangelnde Vorbereitung in Mittelschulen auf höhere Schulen: Da gehört etwas getan. (Foto: Shutterstock)

Wenn ich morgens in die Schule komme, denke ich meistens nicht darüber nach, was ich an meiner Schule alles verändern würde. Es gibt Unterricht, Pausen, Sport und danach geht es wieder nach Hause. Eigentlich ganz normal. Aber wenn ich genauer darüber nachdenke, gibt es schon ein paar Sachen, bei denen ich mir wünsche, dass sie anders wären. Eine davon ist die Vorbereitung auf die höheren Schulen.

Das Problem mit dem Stoff

Wir sind zwar eine Mittelschule, aber genau deshalb finde ich, dass die Vorbereitung auf das, was danach kommt, noch wichtiger sein sollte. Wir müssen im Unterricht natürlich den Stoff schaffen, den wir in einem Jahr durchmachen sollen. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass wir dadurch bei manchen Sachen zu langsam vorankommen.

Dann kommt das Ende des Schuljahres immer näher und plötzlich muss der Rest noch irgendwie fertig werden. Das ist für uns nicht gerade ideal. Schließlich kommen nach der Mittelschule neue Schulen und dort wird wahrscheinlich nicht darauf gewartet, bis wir alles noch einmal gelernt haben.

Ich würde deshalb versuchen, uns schon früher besser auf die höheren Schulen vorzubereiten. Vielleicht mit zusätzlichen Einheiten, in denen man schwierige Themen noch einmal genauer durchgeht oder schon ein bisschen lernt, was später auf einen zukommt.

Mehr von dem Sport, den wir wirklich mögen

Eine Sache würde ich an einer Sportmittelschule aber auch ganz klar verändern: die Auswahl der Sportarten.

Ich finde es super, dass wir so viel Sport machen. Genau deshalb bin ich ja auf dieser Schule. Aber manchmal denke ich mir bei einer Sportart auch: Das ist jetzt nicht unbedingt das, worauf ich mich am meisten freue.

Ich würde zum Beispiel lieber öfter Radfahren gehen als Akrobatik machen. Nicht weil Akrobatik schlecht ist, sondern einfach, weil ich Radfahren viel lieber mache. Wenn man schon eine Sportmittelschule ist, könnte man vielleicht mehr verschiedene Sportarten anbieten und die Schülerinnen und Schüler auch ein bisschen mitentscheiden lassen.

Vielleicht könnte es zum Beispiel bestimmte Sportblöcke geben, bei denen man zwischen mehreren Sportarten wählen kann. Dann könnte jemand, der Fußball liebt, Fußball nehmen, jemand anderes geht Radfahren und wieder jemand anderes macht etwas ganz anderes.

Ich glaube, dann würden sich viele noch mehr auf den Sportunterricht freuen.

Mehr ausprobieren statt immer nur Unterricht

Eine dritte Sache würde ich auch ändern: Ich fände es cool, wenn wir öfter Dinge außerhalb des normalen Unterrichts machen würden.

Damit meine ich nicht einfach noch mehr Aufgaben oder Tests. Eher Projekte, bei denen man etwas selbst ausprobieren muss. Zum Beispiel einen Tag, an dem man gemeinsam etwas plant, baut oder organisiert. Oder Projekte, bei denen mehrere Fächer zusammenkommen.

Ich glaube, bei solchen Sachen merkt man sich vieles besser, weil man es nicht nur im Heft liest, sondern selbst macht. Außerdem wäre es einmal etwas anderes, als den ganzen Tag von einem Fach zum nächsten zu wechseln.

Trotzdem würde ich nicht alles ändern

Trotzdem würde ich meine Schule nicht einfach komplett umkrempeln. Ich finde sie eigentlich ziemlich gut. Vor allem der Sport ist für mich ein großer Grund, warum ich gerne dort bin.

Mir geht es also nicht darum zu sagen: Meine Schule ist schlecht. Eher im Gegenteil. Ich finde nur, dass sie noch besser sein könnte.

Wenn ich drei Dinge ändern dürfte, wären es deshalb eine bessere Vorbereitung auf die höheren Schulen, mehr Auswahl bei den Sportarten und mehr praktische Projekte.

Und vielleicht ist genau das auch das Gute an einer Schule: Dass man nicht alles perfekt finden muss. Man kann sich trotzdem wohlfühlen und gleichzeitig denken: Da wäre noch ein bisschen mehr drin.


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