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Meine Mutter ging ohne Handy und Taschenrechner zur Schule. Gerade das tat ihr gut

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Volontär · BRG Oeverseegasse
19.09.2026
2 Min.

Wie war Schule in den 1980er Jahren in Rumänien? Meine Mutter erinnert sich an eine Zeit, in der es weder Taschenrechner noch moderne digitale Technik gab\. Rechenaufgaben mussten selbst gelöst oder zu Hause geübt werden\. Auch bei der Kleidung galten strenge Regeln: Wer keine vollständige Schuluniform trug, durfte die Schule nicht betreten.

Meine Mutter und ich in einem Gespräch über ihre Schulzeit in Rumänien: "Es waren schöne Jahre." (Foto: Mohamed El sedoudi)

„Schule ab der 8. Klasse war das Schönste“, sagt meine Mutter, wenn sie sich an ihre Schulzeit erinnert. Vor allem wegen der guten Freundschaften und spannenden Exkursionen. Eine besonders schöne Erinnerung verbindet meine Mutter mit einem Ausflug ans Schwarze Meer. Dieser Ausflug ist ihr bis heute im Gedächtnis geblieben, weil sie dort zum ersten Mal das Meer sah. Für sie war das ein besonderes Erlebnis. Anders als an einem gewöhnlichen Schultag verbrachte sie dabei Zeit mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern außerhalb des Klassenzimmers. Die Reise wurde dadurch zu einer Erinnerung, die sie auch viele Jahre später noch mit ihrer Schulzeit verbindet.

Meine Mutter ging in den 1980er Jahren in Rumänien zur Schule. Digitale Geräte, künstliche Intelligenz oder Taschenrechner gab es damals nicht. Auch bei der Kleidung und bei den Regeln war die Schule deutlich strenger.

Schule ohne Taschenrechner und KI

Besonders erinnert sich meine Mutter an den Mathematikunterricht. Wenn sie bei einer schwierigen Rechenaufgabe nicht weiterwusste, konnte sie nicht einfach einen Taschenrechner verwenden. Stattdessen musste sie den Lehrer fragen oder die Aufgabe zu Hause noch einmal üben. Dadurch musste sie die Rechenwege selbst verstehen und sich intensiv mit den Aufgaben beschäftigen. Heute können Schülerinnen und Schüler bei vielen Aufgaben auf technische Hilfsmittel zurückgreifen.

Auch die Schuluniform war ein wichtiger Teil des damaligen Schulalltags. Meine Mutter erzählt, dass sie die Schule nicht betreten durfte, wenn sie nicht die vollständige Uniform trug. Die Kleidung war also nicht einfach eine persönliche Entscheidung, sondern eine feste Regel. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete das, dass sie bereits vor dem Unterricht darauf achten mussten, richtig gekleidet zu sein.

Wenn meine Mutter über ihre Schulzeit spricht, erinnert sie sich deshalb nicht nur an die strengeren Regeln und den größeren Aufwand beim Lernen. Besonders wichtig waren für sie auch die Menschen, die sie während dieser Zeit kennengelernt hat. Sie sagt: „Schule ab der 8. Klasse war das Schönste jemals, die Freundschaften waren das Schönste.“

Der Vergleich mit der heutigen Schule zeigt, wie sehr sich der Schulalltag verändert hat. Während Schülerinnen und Schüler heute selbstverständlich mit moderner Technik arbeiten, musste meine Mutter viele Aufgaben ohne technische Hilfsmittel bewältigen. Gleichzeitig gab es damals Erlebnisse, die ihr bis heute in Erinnerung geblieben sind, vor allem der erste Blick auf das Schwarze Meer und die Freundschaften aus ihrer Schulzeit.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kronen Zeitung.

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