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Meine Mama und ich, Motivation und Inspiration für die Schule

Hinter dem Laptop einschlafen oder frustriert die Blätter durch die Gegend werfen? Jeder von uns kennt die Herausforderung, sich nach der Schule noch zum Lernen zu motivieren. Aber was passiert, wenn man sich die größte Motivationsstütze direkt aus der eigenen Familie holt? Ein Erfahrungsbericht über eine ganz besondere Lerngruppe, die zeigt, dass man für Erfolg nie zu alt ist – und warum gemeinsame Sonntage zusammenschweißen.

Meine Mutter und ich, ein Power-Duo. (Foto: Maria Plank)


Vor zirka zwei Jahren eröffnete uns meine Mutter, dass sie vorhat, sich beruflich zu verändern und noch einmal durchzustarten. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon über vierzig Jahre alt und hatte, wie sie mir später erklärte, das Lernen verlernt. Ungefähr zur gleichen Zeit befand und befinde ich mich noch in meiner Ausbildung an der HAK Hall im Zweig E-Business. Da meine Mutter die Ausbildung zur Bürokauffrau anstrebte, meinte sie nur zu mir: „Da kannst du mir ja super helfen!“

Lernen zu zweit

Und genau so entstand unsere „Generationensonntaglerngruppe“.

Jeden Sonntag breiteten wir zwei uns über den gesamten Küchentisch aus und motivierten uns gegenseitig, Höchstleistungen zu erbringen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mittlerweile habe ich die vierte Klasse erfolgreich abgeschlossen, was meine Mama sehr stolz macht. Sie selbst hat im Oktober 2025 ihren Lehrabschluss mit gutem Erfolg bestanden worauf ich wiederum wahnsinnig stolz bin.

Weil uns das gemeinsame Lernen so viel Spaß macht, meistens jedenfalls, holt meine Mutter gerade die Matura am Bundesrealgymnasium für Berufstätige nach. Wenn alles nach Wunsch verläuft, maturieren wir beide nächstes Jahr. Dann werden wir uns wohl gemeinsam ein neues Hobby suchen müssen. Oder vielleicht studieren wir einfach noch gemeinsam?

Was meint ihr? Wäre so ein Lern-Event nicht auch etwas für euch und eure Eltern? Probiert es aus, es lohnt sich!


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