Oft ist es schwierig, von seinem gemütlichen Bett aufzustehen, sich hinzusetzen und etwas für die Schule zu machen. Trotz der Mühen kann man sich nicht konzentrieren, hat keine Lust oder denkt sich: "Jetzt ist es eh schon zu spät, um zu lernen, ich gebe auf." Doch wie schafft man es, diese Einstellung zu ändern?
Lernstrategien
Ich habe schon viele Lernstrategien ausprobiert, das Wichtigste: findet jene, die am besten zu euch passt. Beispiele sind Mind-Mapping, Lerngruppen, lautes Lernen, Lernen durch Verbildlichung. Meine guten Noten habe ich jedoch Zusammenfassungen und deren regelmäßigen Wiederholung zu verdanken.
Die Kürzungen sollten unbedingt per Hand erfolgen, da dadurch schon einiges im Kopf hängen bleibt. Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie so eine Zusammenfassung ausschaut, hier ein Beispiel: Für meine Betriebswirtschafts-Schularbeit musste ich vergangenes Jahr ungefähr sechzig Seiten können. Ich habe mir jede Seite grob durchgelesen und nur das Wichtigste auf einen Zettel herausgeschrieben. Am Ende hatte ich nur vier Seiten, die ich lernen musste. Bei dieser Schularbeit hatte ich fast keinen Fehler.
Gefühl für das Wesentliche
Für mich reichen diese Zusammenfassungen immer aus, jedoch habe ich mittlerweile schon ein gutes Gefühl entwickelt, was in meine Kurzfassung gehört und was überflüssig ist. Probiert es am besten aus und schaut, ob diese Lernstrategie für euch funktioniert.
Ebenso zu verdanken habe ich meine guten Noten dem ständigen Mitlernen. Das bedeutet aber nicht, dass ich jeden Tag alle Fächer lerne, sondern dass ich, wenn ich etwas nicht richtig verstehe, mich auch vor einer Prüfung schon damit auseinandersetze.
Ein Ort, an dem ihr euch wohlfühlt
Auch hier kommt es auf den Typ Mensch an, viele mögen es, in der Bibliothek zu lernen oder bei Freunden. Ich persönlich kann mich am besten zu Hause am Schreibtisch konzentrieren. Der steht vor einem großen Fenster, denn genügend Licht ist wichtiger, als ihr vielleicht denkt. Mein Schreibtisch ist beim Lernen immer aufgeräumt, da ich sonst zu leicht abgelenkt werden würde. Da wir schon von Ablenkung sprechen, mein Handy liegt immer lautlos, außer Sichtweite. Doch egal wo, ausschlaggebend ist, dass es eine angenehme Atmosphäre gibt. Bestenfalls ohne Handy, mit genügend Platz, frischer Luft, was zu trinken und Motivation.
Das Um und Auf: Wiederholung
Wiederholung ist meiner Meinung nach das Um und Auf, und damit kommt auch, dass man früh genug beginnen sollte zu lernen. Oft ist das der Punkt, an dem viele schwächeln, doch wie soll man sich etwas langfristig merken, ohne es über Tage hinweg zu wiederholen? Zeiteinteilung und Terminplanung sind euer bester Helfer, seit ich einen Terminplaner habe, vergesse ich keine Abgabetermine mehr und bekomme so viel weniger Stress.
Letztendlich möchte ich nur mehr sagen, dass sogar zehn Minuten schon etwas bewirken können. Es muss nicht immer gleich eine Stunde durchgelernt werden, gönnt euch Pausen und seid stolz auf eure Leistungen!
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