Warum Eltern digitale Vorbilder sein können, obwohl wir manchmal mehr als sie wissen

Kinder beobachten ihre Eltern und lernen aus ihrem Verhalten. Das gilt auch für den Umgang mit dem Handy und dem Internet. Dass die Kinder damit vielfach geschickter umgehen als ihre Mütter und Väter, spielt keine Rolle.

Familie
Eltern mit Kind (Foto: s05prodpresidente, Pixabay)

Meine Eltern haben mir von Anfang an beigebracht, wie ich mit einem Smartphone und vor allem Social Media bestenfalls umgehe. Sie haben mir gelernt, welche Inhalte nicht ins Internet gehören und bei welchen Dingen ich Acht geben muss, um nicht hintergangen zu werden.

Wissensvorsprung der Eltern und ihre Ratschläge

Eltern haben einen klaren Wissensvorsprung, wodurch sie Ratschläge in Bezug auf das Internet geben und durch bereits gesammelte Erfahrungen weiterhelfen können. Nun kommt jedoch hinzu, dass wir, die Jugend, in vielen Bereichen womöglich mehr Wissen haben und uns besser zurechtfinden als unsere eigenen Eltern. Jugendliche integrieren neue technische Funktionen und Programme automatisch in ihren Alltag, was etwas älteren Menschen weniger leicht fällt. Eltern vermitteln, vor allem durch ihr Handeln, trotzdem auch im digitalen Raum Werte.

Eltern als Vertrauenspersonen

Zudem sind Eltern Vertrauenspersonen und Ansprechpartner, sollte einmal das Gefühl entstehen, es ginge im Internet nicht alles mit rechten Dingen zu. Sie kennen ihre Kinder am besten und spüren es, wenn etwas aus dem Ruder läuft und Rettung in der Not gefragt ist.

Deshalb sind meine Eltern meine digitalen Vorbilder. Sie haben mir von Beginn an einen kontrollierten und sicheren Umgang mit der digitalen Welt gelernt und all ihre Möglichkeiten genutzt, um mich vor möglichen Gefahren zu schützen.



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