Die großen (Weihnachts)wunder sind ganz klein

Wer eine intakte Familie hat, hat großes Glück. (Foto: pixabay)

Wer kennt dieses Gefühl nicht? Die Tage werden kürzer, die Häuser sind mit bunten Lichtern geschmückt, und plötzlich wird alles ein bisschen langsamer.

Genau das ist für mich mein Weihnachtswunder. Kein großes Ereignis. Kein perfekter Moment. Sondern dieses leise Kribbeln, das jedes Jahr zurückkommt. Ein Gefühl, das uns jedes Jahr für kurze Zeit zurückholt, zurück in eine Zeit, in der alles einfacher war.

Der Duft von Keksen liegt in der Luft, dieselben Weihnachtslieder Jahr für Jahr, und am Tisch sitzen die wichtigsten Menschen: die Familie. Wir hören vertraute Stimmen, essen köstliche Gerichte und lachen über alte Geschichten. Draußen ist es kalt, drinnen warm. Und für einen Moment passt einfach alles. Es fühlt sich so an, als würde sich die Welt, auch nur für einen kurzen Moment, aufhören zu drehen.

Weihnachten ist wie eine Pausetaste. Eine Erinnerung daran, dass nicht alles schneller, besser und weiter sein muss. Es sind die kleinen Dinge, die zählen. Kerzenlicht statt Bildschirm, Gespräche statt Termine, Nähe statt Aufgaben.

Und dann ist es da. Dieses Gefühl von früher. Dieses „Alles ist gut“, das man als Kind ganz für selbstverständlich kannte.

Jahr für Jahr kehrt es zurück. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil Familie, Zusammenhalt und Geborgenheit nie aus der Zeit fallen. Vielleicht ist genau das das wahre Weihnachtswunder. Man wird jedes Jahr daran erinnert, worauf es wirklich ankommt.

Dieses wunderschöne und magische Gefühl der Kindheit.

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